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WKV-Vize Edi Fischer für „Blum Bonus neu“

bregenz/Wien. Eine Wiedereinführung des „Blum Bonus“ forderte am Donnerstag Edi Fischer, Landesobmann des Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Die von der Bundesregierung beschlossene Ausbildungspflicht für Jugendliche mache nur Sinn, wenn diese in den Betrieben erfolge und nicht in überbetrieblichen Ausbildungszentren (ÜAZ). Denn in den ÜAZ werde den jungen Menschen „für einen nicht vorhandenen Arbeitsplatzbedarf eine beschämend ‚primitive Anlehre‘“ aufgebrummt. Aus Sicht von Fischer ist dies eine Geldverschwendung. Wesentlich für den Erfolg der Ausbildungspflicht sei die entsprechende finanzielle Ausstattung der betrieblichen Lehre. Und dazu müsse der „Blum Bonus Neu“ wieder eingeführt werden. Ein ÜLA-Platz koste den Steuerzahler über 17.000 Euro pro Jahr, ein betrieblicher Lehrling dagegen nur 5605 Euro jährlich. „Allein das Steuergeld, das die Regierung Jahr für Jahr in die ÜLAs hineinpumpt, wäre für einen ‚Blum Bonus Neu‘ hundert Mal effizienter und besser eingesetzt“, meinte Fischer. Der „Blum Bonus“ habe mit einem Einsatz von rund hundert Millionen Euro über 12.500 zusätzliche betriebliche Lehrstellen gebracht.

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