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KATER MURZ IM GESPRÄCH

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt …

Michael Ritsch: Eine schöne Gesangseinlage. Und so passend.

Gell? Das habe ich mir doch gleich gedacht, dass Dir das gefällt. Und gerade die Vorarlberger Roten können einen guten Freund brauchen. Ihr seid’s ja doch nicht wirklich viele.

Ritsch: Aber wir werden immer mehr.

Also spürst Du schon den Wind of Change? Oder ist es doch nur der November Rain?

Ritsch: Veränderungen kommen auf das Land zu.

Hast Du das auch schon dem Walli mitgeteilt. Oder hast Du den Stairway to Heaven – sprich Wallis Büro im sechsten Stock des Landhauses – noch nicht in Angriff genommen?

Ritsch: Der wird schon noch früh genug merken, dass er die Absolute los ist.

Sonst heißt es halt Wake Me Up Before You Go-Go. Wie war denn das Gefühl, im Bundesparteivorstand zu sitzen und einmal nicht gegen alle anderen zu stimmen?

Ritsch: Das war ja klar, dass Du dazu wieder einen bissigen Kommentar bringen musst. Kannst Du nicht einfach einmal freundlich sein, Kater?

Let It Be, meinst Du?

Ritsch: Genau.

Das ist nicht meine Art. Ich bin Mr. Bad Guy.

Ritsch: Das ist ja das Problem: Dein Widerstand gegen jegliche Veränderung.

Ach komm, Michl. Wir sind doch Happy Together. Im Grunde genommen steht Ihr doch eh alle gerne im Mittelpunkt und schreit permanent: Take a Look at Me Now. Und wenn Ihr das einmal nicht macht, ist das ja geradezu schon Against All Odds.

Ritsch: Gehen Dir nicht langsam die Song-Titel aus?

Naja, eigentlich nicht. Soll ich noch ein paar aus Hair zitieren?

Ritsch: Lieber nicht. Wollen wir nicht lieber zurück zum Thema kommen?

Going Back to My Roots, quasi. Na gut. Wie steht es denn jetzt mit den Roten?

Ritsch: Das habe ich Dir doch schon gesagt. Wir sind im Aufwind.

Mit Eugen, eurem neuen Freund?

Ritsch: Genau.

Aber passt bloß auf. Sonst heißt es plötzlich How Come U Don’t Call Me Anymore? Oder gar Everybody Hurts.

Ritsch: Da mach’ Dir mal keine Sorgen um uns.

Das geht oft schneller als man denkt. Und schwupps, sitzt der ehemalige Spitzenkandidat als fraktionsloser Abgeordneter im Europäischen Parlament. Da war doch was, oder lieber Michl?

Ritsch: Jaja, der Hans-Peter Martin. Aber das ist ja jetzt mit Eugen Freund ganz was anderes.

Nicht nur Hans-Peter Martin. Was ist mit Josef Broukal, Karin Resetarits oder Theresia Zierler? Die haben ja nicht unbedingt große Polit-Karrieren hingelegt. Aber vielleicht tritt euer neuer Freund ja doch in die Fußstapfen von Ursula Stenzel. Die ist ja immerhin Bezirksvorsteherin in Wien. Und falls nicht: Go Your Own Way. Ach nein, das hat sich ja schon der Walli unter den Nagel gerissen.

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