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Probe-Bohrungen für künftiges Glas-Marte-Werk

Für das Kißlegger Werk der Bregenzer Firma Glas Marte wird der Boden im zukünftigen Gewerbegebiet untersucht.

Wer zurzeit von der Autobahn 96 kommend nach Kißlegg abbiegt, sieht es: Auf der Wiese neben dem Kreisverkehr tut sich was. Es wird gebohrt – für die erste Firma, die sich im zukünftigen Interkommunalen Gewerbegebiet Waltershofen (Ikowa) ansiedeln wird: Glas Marte aus Bregenz. Bei den Bohrungen handelt es sich um „geotechnische Erkundungen“, wie Dieter Krattenmacher, Bürgermeister von Kißlegg, erklärt. „Damit man weiß, welche Begebenheiten dort vorherrschen, um mit diesen Informationen das Gebäude gründen zu können“, sprich, für das Gebäude ein geeignetes und stabiles Fundament bauen zu können.

„Hier war ja früher die Auffahrt zur B 18“, sagt Dieter Krattenmacher. „Dadurch und durch den Ausbau der A 96 vor einigen Jahren weiß man schon einiges über den Boden.“ Allerdings seien für den Bau des Glas-Marte-Werks noch weitere Untersuchungen nötig. „So ein Fabrikgebäude braucht eine große Platte. Und der Boden dort ist ja nicht überall gleich.“

Bereits seit Jahren würde das Gelände, auf dem das Ikowa entstehen soll, untersucht. Seit Anfang Jänner gebe es nun vertiefende Überprüfungen. „Das ist auch wichtig, weil das Gebäude in der Nähe der Autobahn entsteht.“ Zwar würden die Mindestabstände zur A 96 und auch zur daneben verlaufenden Landstraße eingehalten – jeweils etwa 20 Meter –, doch soll jede mögliche Gefährdung ausgeschlossen werden.

Es geht um Sicherheit

Die Bohrungen und Untersuchungen sind laut Krattenmacher ein völlig normaler Vorgang, der nun mal sein müsse. „Eigentlich ist man bei jedem Gebäudebau gut beraten, wenn man solche Untersuchungen machen lässt“, sagt er. Es gehe um Sicherheit und darum, dass alles gut steht, „sonst gibt es Risse oder Wände, die runterkrachen.“ Und: „Hätten die in Pisa damals solche Möglichkeiten gehabt wie wir heute, dann hätte der Turm gestanden wie eine Eins.“

Die Firma Geotechnik, die mit den Arbeiten beauftragt worden sei, gehe dabei nach einem Raster vor. Die Geologen hätten festgelegt, wo gebohrt werden soll. „Normalerweise gibt es im Vorfeld nicht ganz so viele Bohrungen“, erklärt der Bürgermeister. Aber durch den Bau der A 96 hätten sich an dieser Stelle viele Dinge verändert.

Noch etwa eine Woche lang soll auf dem Gelände gebohrt werden. Möglicherweise wird es weitere Untersuchungen geben – je nachdem, was die Geologen herausfinden.

Der Kißlegger Bürgermeister hofft, dass Glas Marte möglichst bald mit dem Bau des Allgäuer Werks beginnt. Noch im vergangenen Jahr hieß es in einer Pressemitteilung des Unternehmens, dass die ersten Produkte bereits 2014 die neue Niederlassung verlassen sollen.

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