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Gefängnisstrafe für die Rauschtat

31-Jähriger hatte drei Menschen bedroht.

Feldkirch. Die sogenannte Rauschtat trug dem Angeklagten eine Gesamtstrafe von fünf Monaten und 19 Tagen Gefängnis ein. Der mit fünf einschlägigen Vorstrafen belastete 31-Jährige hat nach Ansicht des Landesgerichts Feldkirch am 19. Oktober 2013 im Bregenzer Festspielhaus drei Menschen verbal bedroht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Verurteilt wurde der Beschuldigte nicht wegen der angeklagten gefährlichen Drohung in drei Fällen, sondern wegen der Begehung einer mit Strafe bedrohten Handlung im Zustand voller Berauschung nach Paragraf 287 des Strafgesetzbuches. Er könne sich seiner starken Alkoholisierung wegen nicht an den Abend erinnern, sagte der Angeklagte. Vier Zeugen gaben an, er habe auf sie einen stark alkoholisierten Eindruck gemacht.

Weil ihm der Eintritt zu einer Veranstaltung im Festspielhaus verweigert wurde, wurde der junge Mann aggressiv. Er soll zwei Männern und einer Frau damit gedroht haben, sie niederzustechen oder sie niederzuschlagen, ihnen die Nase einzuschlagen. Richter Wilfried Marte verhängte eine Freiheitsstrafe von drei Monaten. Dazu kommen zwei Monate und 19 Tage aus einer Vorstrafe. Am 28. September 2013 war der Mann aus dem Bezirk Dornbirn aus einer Haftstrafe entlassen worden, vorzeitig und auf Bewährung für den Strafrest.

Drei Wochen nach seiner Haftentlassung wurde der 31-Jährige wieder straffällig. Wegen des äußerst raschen Rückfalls wurde der Strafrest widerrufen. Der vielen Vorstrafen wegen werde er dieses Mal wohl zwei Drittel der Haftstrafe verbüßen müssen, kündigte der Richter an.

Seff Dünser

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