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41,472 Millionen Euro für aktive Arbeitspolitik

Schwerpunkte des Arbeitsprogrammes des AMS liegen auf Aus- und Weiterbildung sowie der vermehrten Nutzung des Online-Service.

Die Verantwortlichen des Arbeitsmarktservice Vorarlberg sehen vor allem in der Aus- und Weiterbildung einen Schlüssel, um Arbeitslose wieder in Beschäftigung zu bringen. So soll vor allem in überbetriebliche Ausbildungszentren, gemeinnützige Beschäftigungsprojekte, die Förderung von Ausbildungsplätzen, Berufsfindungsprogramme oder in branchenspezifische Kursangebote etwa in den Sparten Bau, Einzelhandel, Metall und Tourismus investiert werden.

Ein verstärktes Augenmerk gilt auch der Arbeitsvermittlung. „Es geht uns darum, möglichst rasch und passgenau das verfügbare Stellenangebot zur Verkürzung von Arbeitslosigkeit zu nutzen“, sagte der stellvertretende Landesgeschäftsführer, Bernhard Bereuter, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Bekannte Problemgruppen

Auch eine verstärkte Nutzung der AMS-Dienst­leistungen über das Internet (eAMS) werde angestrebt, um mehr Zeit für besonders schwierige Fälle zu gewinnen, erklärte Landesgeschäftsführer Anton Strini. Ein weiteres Ziel des Arbeitsprogramms für 2014 sei es, vermehrt frühzeitige Angebote zu setzen, um der Verfestigung von Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Dies gelte vor allem für die bereits bekannten Problemgruppen am Arbeitsmarkt: Arbeitssuchende über 45, Jugendliche und junge Menschen mit schulischen sowie sozialen Defiziten, arbeitsmarktferne Personen und Wiedereinsteigerinnen nach der Babypause. „Hier geht es speziell auch um die Qualifizierung von Frauen und Personen mit Migrationshintergrund“, berichtete Strini. Denn 2014 sei eine weitere Erhöhung der Arbeitslosenquote zu erwarten. Besonders betroffen davon seien demnach unqualifizierte Arbeitskräfte. „Dennoch gestaltet sich diese Entwicklung in Vorarlberg etwas günstiger als im übrigen Österreich. Grund dafür sind die Exportorientierung des Landes sowie die wirtschaftlichen Verflechtungen mit dem angrenzenden deutschen Raum“, informierte der Landesgeschäftsführer.

Zusätzlich soll auch die Förderung beruflicher Höherqualifizierung verstärkt werden. Denn mit Zusatzausbildungen könnten Jobs langfristig abgesichert werden. Strini geht davon aus, dass das AMS heuer 14.000 Personen aus- und weiterbilden wird. Insgesamt sollen mehr als 41,472 Millionen Euro in neue und bestehende Projekte investiert werden.

Rubina Bergauer

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