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Fantom Gebäudereinigung in Dornbirn wird fortgeführt

Knapp 370 Gläubiger nahmen den Sanierungsplan mit nur einer Gegenstimme an.

Die insolvente Fantom Gebäudereinigung GmbH in Dornbirn wird fortgeführt. Die 383 Gläubiger stimmten am Donnerstag dem Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent zu, teilte der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) mit. Der Masseverwalter anerkannte in dem im November eröffneten Verfahren Forderungen von 3,5 Millionen Euro, darauf entfielen 1,1 Millionen Euro auf die rund 330 betroffenen Dienstnehmer.

Der Sanierungsplan sieht die Zahlung von 20 Prozent der Forderungen binnen zwei Jahren vor: zehn Prozent nach rechtskräftiger Bestätigung des Plans sowie jeweils fünf Prozent innerhalb von zwölf beziehungsweise 24 Monaten nach Annahme des Sanierungsvorschlags. Das Sanierungsverfahren sollte ursprünglich mit Eigenverwaltung abgewickelt werden. Da allerdings die gesetzliche Mindestquote von 30 Prozent innerhalb von zwei Jahren nicht finanzierbar war, resultierte auf Antrag der Schuldnerin ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung.

Arbeitsplätze gesichert

Laut KSV sollen die erforderlichen Mittel einerseits von der Hauptgesellschafterin von Fantom zur Verfügung gestellt werden, zum anderen aus dem Fortbetrieb des Unternehmens erwirtschaftet werden. Die Gläubiger profitierten von dieser Lösung, da bei einer Zerschlagung der Firma die Quote wesentlich niedriger ausfallen würde, hieß es. Auch darum hätten bei der gestrigen Tagsatzung alle bis auf einen der etwa 370 anwesenden Gläubiger dem Sanierungsplan zugestimmt. Damit seien auch die derzeit 260 Arbeitsplätze im Unternehmen gesichert.

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