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Profi Holz Fink baut neue Firmenzentrale

Vier Millionen Euro werden am neuen Hauptsitz in Hard investiert. Grund dafür ist die Übernahme eines Hörbranzer Holzverarbeiters.

Die Harder Andreas Fink OHG hat per Jahresbeginn 2014 den Hörbranzer Holzverarbeiter Profi Holz Fritz Haltmeier e.U. übernommen. Wie Martin Fink, Miteigentümer der Andreas Fink OHG, erklärte, betreffe diese Übernahme den gesamten Kundenstock, die zwölf Mitarbeiter sowie den Maschinenpark. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Das Areal von Haltmeier in Hörbranz hat zwischenzeitlich wie berichtet die Feinbrennerei Prinz übernommen.

Die Harder Andreas Fink OHG ist in den Bereichen Kis­ten- und Palettenerzeugung, Holzhandel sowie Sägewerk tätig. Das Unternehmen arbeitet in der fünften Generation, beschäftigt drei Mitarbeiter und hatte seinen Firmensitz bislang neben dem Fachmarktzentrum „Grafencenter“. Die übernommene Firma Fritz Haltmeier betrieb in Hörbranz ein Hobelwerk und war über viele Jahre hinweg ebenfalls im Holzhandel tätig. „Jetzt werden die beiden Unternehmen in der neu gegründeten Profi Holz Fink GmbH zusammengeführt und unter diesem Namen am Markt auftreten“, sagte Martin Fink. Das neu gegründete Unternehmen gehöre jeweils zur Hälfte ihm und seinem Bruder Burkhard Fink.

Fink begründet die Übernahme damit, dass schon zuvor über viele Jahre hinweg zusammengearbeitet worden ist und sich aufgrund der Pensionierung von Fritz Haltmeier die Gelegenheit für diesbezügliche Gespräche ergeben hat. Die Geschäftsbereiche der Unternehmen würden sich sehr gut ergänzen. „Wir verbreitern damit unsere Standbeine.“ So könne etwa auch die Ausschussware vom Hobelwerk sehr gut für die Herstellung von Kisten und Paletten verwendet werden.

Probebetrieb

Im Zuge der Übernahme und Zusammenführung bezieht die Profi Holz Fink GmbH einen neuen Firmenstammsitz im Harder Industriegebiet an der Lustenauer Straße. Auf dem 14.000 Quadratmeter großen Grundstück, das im Baurecht übernommen wurde, errichtet Profi Holz Fink derzeit ein Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 2500 Quadratmetern. Mit den Bauarbeiten für den teils zweigeschossig ausgeführten neuen Hauptsitz wurde im August 2013 begonnen. Mit der Fertigstellung rechnet Fink im Laufe des ersten Quartals 2014. Derzeit laufe das neue Werk noch im Probebetrieb. Das Investitionsvolumen für den Neubau samt teilweise neuem Maschinenpark beziffert Martin Fink mit rund vier Millionen Euro. So seien unter anderem umfangreiche Pilotierarbeiten notwendig gewesen. In dem Investitionsvolumen nicht enthalten sei die Übernahme von Haltmeier.

Die Profi Holz Fink GmbH betreibt zukünftig in Hard ein Hobelwerk samt Weiterverarbeitung (Lasieren, Folieren, Bürsten etc.), die Herstellung von Kisten und Paletten sowie den Holzhandel. Auch die Verwaltung ist am neuen Firmensitz angesiedelt. Das Holz werde zu etwa 20 Prozent aus Vorarlberg bezogen, wobei es sich insbesondere um Weißtannen handle.

Schnittware

Rund 80 Prozent des Holzes kaufe Profiholz Fink hauptsächlich im Rest von Öster­reich sowie in Deutschland oder anderen EU-Ländern zu. „Die notwendigen Mengen sowie bestimmte Holzsorten wie etwa Lärchen sind bei uns in Vorarl­berg nicht verfügbar“, erklärt Fink. Das Unternehmen verarbeitet Schnittware, ist also nicht mehr als klassisches Sägewerk tätig. Im Vollbetrieb werden am neuen Firmensitz rund 20 Mitarbeiter tätig sein, derzeit seien es 17.

Profi Holz Fink gmbh

Etwa fünf Millionen Euro Jahresumsatz erzielt das Unternehmen nach Angaben der Verantwortlichen. 80 Prozent davon entfielen auf das Hobelwerk – ein Fünftel auf die Bereiche Kisten- und Palettenproduktion sowie den Holzhandel.

Zu den Kunden gehören im Ausland insbesondere Holzhändler beziehungsweise Wiederverkäufer und Zimmerer. Im Inland sind es Zimmerer sowie Privatkunden. Rund 60 Prozent seines Geschäftsvolumens erzielt Profi Holz Fink in der Schweiz. Mehr als ein Drittel entfällt auf Österreich, der Rest auf Deutschland.

Den geringen Anteil an Kunden in Deutschland erklären die Verantwortlichen mit dem unterschiedlichen Preis- und Qualitätsniveau zu Vorarlberg und der Schweiz. Zudem habe der Holzbau bei den Eidgenossen eine lange Tradition.

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