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Gelungener Start für die com:bau

Ideales Messewetter, eine komprimierte Leistungsschau der Baubranche mit vielen interessanten Ausstellern und Highlights ­bescherten der com:bau einen Super-Start.

Es ist die erste und größte ausschließliche Baumesse der Vierländerregion und diese war mit Spannung erwartet worden: die neue special interest der Messe Dornbirn, die com:bau. Nach Grußworten von Landeshauptmann Markus Wallner, Bürgermeisterin Andrea Kaufmann und WK-Präsident Rein sowie Messe-Aufsichtsratsvorsitzendem Otto Mäser eröffneten Projektleiter Patrick Malang und Publikumsmesselady Kathrin Bohlen symbolisch die neue Fachmesse. Kurz darauf strömten bereits die Besucher in großer Zahl durch das Haupttor.

Das Interesse ist enorm und das Experiment scheint zu gelingen: Erstmals wurde der Bereich „Bau“ aus der Frühjahrsmesse herausgenommen und als eigene Plattform präsentiert. Dem Vorarlberger Motto „Schaffa, schaffa Hüsle baua“ gemäß informierten sich am ersten Messetag zahlreiche Jungfamilien wie reifere Semes­ter über Neubau, Sanierung, Energie und Wohnbauförderung.

Bereits im Foyer sorgt der Stand der Maler und Raumausstatter für Überraschung: Mittels großem roten Lippensofa, edlen Tapeten und Fotos von Augen wurde der Raum in einer Video-Projektion „verdoppelt“ und Dalis berühmter „Mae West Room“ nachgestellt. Und dort, wo sonst Messehennele den hungrigen Besuchern Labung verschaffen, wird einem ordentlich eingeheizt. Hier beraten Systemanbieter und Handwerker, Solarexperten und Heizkesseloptimierer umbau- und sanierungswillige Besucher. Einige Meter weiter präsentieren sich Vorarlberger Bauträger wie innerösterreichische Fachanbieter mit attraktiven Ständen. Das Design der Messe gefällt auch den Architekten, die sich nicht nur in Exkursionen hier wiederfinden. Viel Fachliteratur und Prospektmaterial wechselt die Besitzer.

Höchste Konzentration

Konzentration herrschte am Stand der Innung der Vorarlberger Platten- und Fliesenleger. Hier läuft noch bis Sonntag der Ausscheidungswettbewerb zur Teilnahme an den Bundesmeisterschaften. Weitaus lockerer ging es beim Messestand der HTL Rankweil zu. Katharina Bitschnau, Melanie Amann und Selina Hummer mauerten das erste Mal mit Hochlochziegeln und hoben gemeinsam einen der schweren Ziegel, um ihn exakt auf die wachsende Wand zu platzieren. Der Anteil der Mädchen in der HTL Rankweil läge in den unteren Klassen bereits bei erfreulichen 50 Prozent, erklärte Fachlehrerin Heidi Schar interessierten Besuchern. Reinhard Nachbaur hatte bereits im Vorfeld mit den Schülerinnen und Schülern für die zu errichtende Mustermauer intensiv gearbeitet. Die Messe bot der Schule die ideale Gelegenheit, um auf den neuen Schwerpunkt „Integrierte Energie- und Bautechnik“ der Ländle-Techniker-Kaderschmiede hinzuweisen.

Holzbauland

Beim Messerundgang be­traten die Ehrengäste symbolisch das „Holzbauland Vorarlberg“. „Lebensräume in Holz“ werden in der Halle 10 im beeindruckenden Gemeinschaftsstand von vorarlberger holzbau_kunst, der Landesinnung Holzbau, der Venstermacher und VorarlbergHolz gezeigt. Die Idee für das aus frisch gesägtem Fichtenholz errichtete freundliche Holzkonstrukt hatten Messestand-­Mastermind Gerold Ölz und seine Tochter, die Grafikerin Valerie Ölz sowie das Architektenduo Christian Albrecht und Timo Bereiter. Großformatige Bilder prämierter holzbau_kunst-Projekte und freundliche Berater der Landesinnung Holzbau und VorarlbergHolz empfangen die Besucher. Die Götzner Tischlermeisterin Gabriele Längle erläuterte als „Venstermacher“-Standpersonal: „Der Clou ist, dass der gesamte Stand nach der Messe wieder auseinandergeschraubt wird und zu 100 Prozent als Bauholz weiter verwendet werden soll.“

Auch im Energieautonomiedorf war bereits eine intensive Beratungstätigkeit zu registrieren. Noch relativ ruhig ging es hingegen in der Kinderbaustelle zu. Nur Anastasia krempelte die Ärmel hoch und erklärte, sie müsse zuerst eine Suppe in der Kinderküche kochen, erst dann ginge es ans Hämmern.

Zufrieden mit Tag eins

Unmittelbar daneben befindet sich eine von mehreren Gastrostationen, an denen die Besucher eine Verschnaufpause vor der geballten Bau-Informationsflut halten können. Die Aussteller selbst erhoffen sich von der neuen Messe qualitätsvolle Kontakte und Erstberatungen, aus denen sich Nachfolgeaufträge entwickeln. Mit dem ersten Messetag, der am Abend mit dem Branchentreff com:bau-Nacht mit über 280 angemeldeten Gästen endete, zeigten sie sich sowohl über die Frequenz wie die Qualität der zustandegekommenen Kontakte hochzufrieden.

Andrea Fritz-Pingerra

Bis inklusive Sonntag

Wer sich für Planung, Finanzierung, Rohbau/Sanierung, Ausbau, Haustechnik/Installation, Erneuerbare Energie, Immobilien und Außenbereich interessiert, kann sich noch bis Sonntag, 23. Februar, von 10 bis 18 Uhr bei 160 Ausstellern des Bau- und Baunebengewerbes umfassende Informationen holen.

Livevorführungen oder Wissenszuwachs bei den Fachreferaten des Raiffeisen-com:bau-Forums ergänzen das Programm ebenso wie ein Programm für Kinder.

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