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Sprachförderung: Modell mehrheitlich beschlossen

Kinder sollen früher gefördert werden. Den Eltern, die nicht mitziehen, drohen Sanktionen.

Ein Anfang in Sachen Sprachförderung im Kindergarten ist getan: Immerhin 50 Prozent der 2551 Kinder wurden gefördert und können nun dem Volksschulunterricht folgen. „Die Zahl macht deutlich, dass das Sprachscreening im Alter von vier Jahren funktioniert“, sagte Albert Hofer, Vorsitzender des Integrationsausschusses. Um noch bessere Ergebnisse zu erzielen, sei eine frühere Erfassung im Alter von drei Jahren von Vorteil.

Bereits im Frühsommer 2013 hatten die Freiheitlichen gefordert, die Sprachförderung im Mutter-Kind-Pass zu verankern. Sprachdefizite sollen früh erkannt, die Sprachentwicklung gezielt gefördert werden. Der Antrag wurde vertagt, am Mittwoch neu verhandelt und fand mehrheitlich die Zustimmung.

Auch mit den seitens der FPÖ geforderten Sanktionen konnten sich die Abgeordneten der Volkspartei anfreunden. „Sprache ist der Schlüssel für Integration und sozialen Aufstieg. Diese Botschaft muss bei allen Eltern ankommen“, meinte Hofer. Deshalb müssten seitens des Landes auch alle Maßnahmen geprüft werden, die in Folge wiederholter Nicht-Kooperation der Eltern gesetzt werden könnten. „Dies sollte aber immer der allerletzte Schritt sein.“

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