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Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen

Angespannt bleibt in Vorarlberg die Situation bei den Jobsuchenden unter 20 Jahren. Bundesweit sind 307.517 Personen beim AMS vorgemerkt.

Einmal mehr bildet Vorarl­berg das Schlusslicht beim Anstieg der Arbeitslosenzahlen in den Bundesländern. Denn erneut ist im westlichsten Gebiet Öster­reichs nur ein leichter Anstieg der Zahl der Arbeitssuchenden gegenüber dem April 2013 zu verzeichnen. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Arbeitsmarktservice Vorarlberg (AMS Vorarlberg) hervor. Nach dieser sind derzeit 10.261 Personen – 5212 Männer und 5049 Frauen – beim AMS Vorarlberg arbeitslos vorgemerkt, um 224 oder 2,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bundesweit sind beim AMS derzeit 307.517 Menschen als jobsuchend vorgemerkt. Werden noch Schulungsteilnehmer miteingerechnet, dann liege die Zahl der Jobsuchenden österreichweit derzeit bei 390.289, um 10,5 Prozent mehr als im April 2013.

Angespannte Situation

In Vorarlberg verfügen nach AMS-Angaben aktuell 1269 Menschen ohne Beschäftigung bereits über eine Einstellzusage. 2940 Frauen und Männer seien in diversen Schulungsangeboten untergebracht, um 125 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Weiter angespannt bleibe die Situation im Ländle bei den unter 20-Jährigen. In dieser Altersgruppe habe sich die Zahl der Jobsuchenden gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar um 69 verringert. Jedoch ist die Zahl der Schulungsteilnehmer in dieser Gruppe um 31 angestiegen. Bei den 20- bis 25-Jährigen sei zwar die Zahl der Arbeitslosen um 115 niedriger als im Vorjahr. Hier sei jedoch die Zahl der Schulungsteilnehmer um 71 höher.

Überdurchschnittlich angestiegen sind in Vorarlberg nach AMS-Angaben die Arbeitslosenzahlen in den Nahrungsmittel-, Lehr- und Kultur-, Reinigungs-, Techniker-, Verkehrs- und in den Büroberufen. Rückläufige Zahlen seien jedoch in der Bekleidungs- und der Tourismusbranche zu verzeichnen.

Beim Stellenangebot mit 1608 sofort besetzbaren Job­angeboten sei gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 11 Prozent auszumachen. Weniger Angebote gebe es vor allem in den Nahrungsmittel-, Lehr- und Kultur-, Techniker-, nach wie vor aber auch in den Hilfsberufen. Bessere Aussichten auf eine Anstellung gebe es jedoch vor allem in den Handelsberufen und in der Fremdenverkehsbranche.

Die Zahl der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden liege mit insgesamt 183 (98 Burschen und 85 Mädchen) um fünf höher als im Vorjahr. Diesen Lehrstellensuchenden stehen 129 sofort verfügbare Ausbildungsplätze gegenüber.

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