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Bifo wird vom Land mit 844.000 Euro unterstützt

Jugendliche werden über Berufs- und Bildungswege informiert. Erwachsene werden bei der Neuorientierung und Weiterbildung unterstützt.

Die Bildungs- und Berufsberatungsinformationsstelle Bifo bekommt von Landesseite einen Förderungsbeitrag in Höhe von fast 844.000 Euro ausbezahlt. Den entsprechenden Beschluss hat die Landesregierung vor Kurzem gefasst. Darüber informierten Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftsreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser in einer Aussendung. Im Betrag enthalten seien die Basisförderung in Höhe von rund 369.000 Euro für das Bifo inklusive des Weiterbetriebs der Landeskoordinationsstelle für Berufsorientierung. Zudem werde das erfolgreiche Projekt „ACHTplus“ vom Land im Umfang von knapp 475.000 Euro unterstützt.

Das Forum für Berufs- und Bildungsinformation ist 1989 von Land und Wirtschaftskammer Vorarlberg gegründet worden. „Es ist in dieser Zeit zu einem zuverlässigen und kompetenten Partner für lebenslanges Lernen in Vorarl-berg geworden“, bekräftigte der Landeshauptmann. Zwei Kernaufgaben kämen dem Bifo dabei zu: Jugendliche über Berufs- und Bildungswege zu informieren und Erwachsene bei der Neuorientierung, Weiterbildung und Qualifizierung zu beraten und zu begleiten.

Im Rahmen des Projekts „ACHTplus“ werden seit Herbst 2011 Jugendliche beim Übergang von achter beziehungsweise neunter Schulstufe und dem weiteren Bildungsweg unterstützt. „Das Angebot hilft jungen Menschen, eigene Potenziale, Fähigkeiten und Neigungen regelmäßig wahrzunehmen, zu dokumentieren und zu reflektieren“, erklärte Rüdisser. Auf diese Weise werde die Entwicklung einer Bildungswegkompetenz gefördert. An der Schnittstelle Schule-Beruf seien qualitativ hochwertige Beratungs- und Betreuungsangebote von größter Bedeutung.

Derzeit seien 20 Pflichtschulen mit 967 Schülerinnen und Schülern am Projekt „ACHTplus“ beteiligt. Im Schuljahr 2014/2015 soll das Projekt auf rund 1500 Jugendliche ausgeweitet werden. Ziel sei die flächendeckende Einführung dieses Modells bis 2015/2016. An den Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) laufe das Projekt in der achten Schulstufe derzeit unter dem Namen „A-Check“. Vier Gymnasien mit 349 Schülerinnen und Schülern seien aktuell beteiligt.

Drei Standorte

Im Bifo sind Organisationen aus dem Bildungsbereich, öffentliche Einrichtungen, Schulen, Land und AMS vernetzt. Bildungs- und Berufsberatung soll dabei allen Vorarlbergern zugänglich gemacht werden. An jeweils einem Standort in Dornbirn, Bregenz und Feldkirch werden Jugendliche und Erwachsene beraten. Im Jahr 2013 wurden rund 4500 Menschen vom elfköpfigen Beratungsteam betreut.

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