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Mehr Regionalität in Ländle-Gastronomie

Im Herbst soll bereits die vierte Auflage des Erlebnis- und Genussguides „Vorarlberg isst…“ veröffentlicht werden. Derzeit werden Erlebnistester gesucht.

In den kommenden Wochen werden wieder an die 500 Erlebnistester zirka 300 heimische Gastronomiebetriebe für den Genussguide „Vorarlberg isst…“ auf Herz und Nieren prüfen. „Es sind jedoch keine Profitester, wie sie für andere Restaurantführer weltweit unterwegs sind. Sondern es sind ganz normale Gäste. In den Res­taurantführer aufgenommen wer­den letztlich ungefähr 120 der 300 beteiligten Betriebe“, erklärt Harald Furtner, Spartengeschäftsführer Tourismus in der Wirtschaftskammer Vorarl­berg.

Persönliche Berichte

Bewertet werden die teilnehmenden Restaurants und Gasthäuser nach bestimmten vorgegebenen Kriterien. „Weiters verfassen die Tester jeweils auch einen persönlichen Erlebnisbericht. Dieser wird anschließend auch den Gastronomen als Feedback zur Verfügung gestellt. Natürlich ebenfalls in einer anonymen Form“, erklärt Furtner. Unter anderem werden von den Erlebnistestern das Ambiente, die Freundlichkeit der Mitarbeiter sowie Speisen- und Getränkeauswahl sowie deren regionaler Bezug bewertet. Laut Furt­ner müssen die Erlebnistester ihre Restaurantbesuche selber bezahlen und erhalten für jeden abgegebenen Bericht als kleine Anerkennung einen Genussgutschein von „Vorarlberg isst…“. Damit nicht Stammkunden ihr Lieblingslokal bewerten, dürfen die Erlebnistester laut Furtner nicht in der Nähe ihres Wohnortes in die Kochtöpfe blicken.

„Ganz im Sinne der Zielsetzung der Tourismusstrategie 2020 soll Regionalität künftig in den heimischen Gastronomiebetrieben eine noch größere Rolle spielen“, berichtet Furtner. Bisher sei es jedoch immer schwierig gewesen, regionale Nischenprodukte in die Küchen der Restaurants und Gasthäuser zu bringen. „Diese logistische Herausforderung haben wir aber nun mit der Plattform LandGut gelöst“, erklärt Andrew Nussbaumer, Fachgruppenobmann Gastronomie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative von Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer. LandGut diene als Drehscheibe zur Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Produkte in der Gastronomie.

Aber noch eine weitere neue kulinarische Kooperation hatten die Experten gestern zu verkünden. Und zwar die neue Zusammenarbeit zwischen „Vorarlberg isst…“ und dem Verein Slow Food Vorarlberg. „Beide Organisationen verfolgen die gleiche Zielsetzung“, ist Edgar Eller, Präsident von Slow Food Vorarlberg, überzeugt.

„Vorarlberg isst…“ wurde 2005 als Qualitätsoffensive der Fachgruppe Gastronomie und Hotellerie der Wirtschaftskammer Vorarlberg gegründet.

Information

Rund 500 Erlebnistester erhoffen sich die Verantwortlichen. Um als potenzieller Tester in die engere Auswahl zu kommen, genügt eine Anmeldung im Internet unter www.vorarlberg-isst.at. Betriebe, die getestet werden möchten, können sich ebenfalls dort regi­strieren lassen. Erfahrungsgemäß finden rund 120 Betriebe letztendlich Aufnahme in dem Guide. Anmeldungen sind noch bis Ende Mai möglich. Der neue Guide wird Anfang der Wintersaison 2014/2015 erscheinen.

Informationen bezüglich Erlebnistester erhalten Interessierte bei „Vorarlberg isst...“- Projektleiterin Simone Bemetz-Kochhafen (Tel.: 05522/305-242 oder E-Mail: kochhafen@vorarlberg-isst.at); Website www.vorarlberg-isst.at

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