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Knapp 23 Millionen Euro an Rücklagen

Mehr als 240 Millionen Euro hat die Stadt Dornbirn 2013 umgesetzt. Ein leichter Überschuss aus dem laufenden Betrieb sorgt für eine positive Bilanz.

In der nächsten Sitzung (13. Mai) der Dornbirner Stadtvertreter soll Bürgermeisterin Andrea Kaufmann den Rechnungsabschluss für das Jahr 2013 zur Beschlussfassung vorlegen. Dieser enthält nach Stadtangaben beachtliche Investitionen in Bauprojekte und Liegenschaftsankäufe für eine weitere Stärkung des Wirtschaftsstandorts Dornbirn.

Vor allem die hohen Einnahmen des städtischen Krankenhauses als Gewinnerspital, höhere Steuereinnahmen aufgrund einer guten wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen und die nach wie vor niedrigen Zinsen auf den Rechnungsabschluss 2013 wirkten sich positiv aus. Und trotz höherer Personalkosten im Krankenhaus durch die landesweite Gehaltsreform, Ausgaben für Großbauprojekte und Liegenschaftserwerbe im Wallenmahd weise die Bilanz einen leichten Überschuss aus.

Traditionell machten die Personalkosten einen Großteil der Aufwände aus. Im vergangenen Jahr schlugen die erhöhten Personalkosten im Krankenhaus von über drei Millionen Euro vor allem durch die landesweite Gehaltsreform zu Buche. Insgesamt habe die Messestadt im vergangenen Jahr rund 78,3 Millionen Euro für Personalkosten ausgegeben. Das seien 40,37 Prozent der ordentlichen Ausgaben. Laut einer Aussendung mussten 0,6 Millionen Euro für die Behebung von größeren Katastrophenschäden durch die starken Regenfälle im vergangenen Jahr aufgewendet werden. Angesichts dieser hohen Belastung sei es erfreulich, dass trotzdem ein positives freies Budget von 389.000 Euro ausgewiesen werden kann. „Trotz steigender laufender Ausgaben gelang es Dornbirn 2013 erneut wesentliche Investitionen für das Gesundheitswesen, Familien und Senioren und für zukünftige Wirtschaftsansiedlungen. Ohne diese für die Wirtschaftsentwicklung wichtigen Grundankäufe, die mit Darlehen finanziert werden, hätte der Darlehensstand um 2,5 Millionen Euro verringert werden können“, erklärt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.

Rücklagenstand erhöht

Erfreuliches gebe es auch beim Rücklagenstand zu vermelden. Dieser sei um 3,95 Millionen auf 22,98 Millionen Euro erhöht worden. Die Investitionssumme sei mit 31,55 Millionen Euro vergleichbar hoch wie im Vorjahr (31,2 Millionen Euro). Zu den größten Bauprojekten im vergangenen Jahr hätten das neue Pflegeheim Birkenwiese, der Neubau des Kindergartens Hatlerstraße, die komplett neu gestaltete Kinder- und Jugendabteilung im Krankenhaus und beträchtliche Investitionen in Abwasserbeseitigungsanlagen gezählt.

Um genügend Grund für zukünftige Betriebsansiedlungen zu haben, seien im vergangenen Jahr mehrere Grundstücke erworben worden. Diese Investitionen würden jedoch auch den Darlehensstand vorübergehend erhöhen. Erfreulich sei, dass das allgemeine Darlehen der Stadt mit 16,27 Millionen Euro um eine Million reduziert werden konnte.

In der Aussendung heißt es ebenso: „Der Schuldenstand der Vorarlberger Gemeinden und Städte wird immer wieder für Vergleiche herangezogen. Die Verantwortlichen der Stadt Dornbirn stellen dazu fest, dass solche Vergleiche nur bedingt aussagekräftig sind.“ Denn die Messestadt sei mittlerweile die einzige Kommune, die ein eigenes Krankenhaus betreibe, die Pflegeheime nicht ausgelagert habe und über ein umfangreiches Grundvermögen verfüge.

Daten

Budgetsumme: 240.062.213,91 Euro

Budgetüberschuss: 389.000,00 Euro

Investitionssumme: 31,5 Millionen Euro

Maastricht-Überschuss: 2,84 Millionen Euro

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