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Frühjahrsveranstaltung der Jungen Wirtschaft

Pension: Außer Spesen nichts gewesen?

Die Verantwortlichen der Jungen Wirtschaft Vorarl­berg hatten am Dienstag zu ihrer jährlichen Frühjahrsveranstaltung „Unser Pensionssystem: Außer Spesen nichts gewesen?“ eingeladen. Im mit über 250 Gästen vollbesetzten Vinomnasaal in Rankweil sprach der österreichische Pensionsexperte Bernd Marin über Erwerbs-, Pensions- und Vorsorgeprobleme im globalen Europa des 21. Jahrhunderts. Im Zentrum stand dabei junges Wirtschaften in alternden oder inaktiven „Ruhestand-Gesellschaften“.

Im Anschluss an den Vortrag diskutierte der Pensionsexperte Bernd Marin mit Winfried Pinggera (Generaldirektor Pensionsversicherungsanstalt), Kommerzialrat Erich Lingenhöhle (Unternehmer), Christoph Jenny (Direktor-Stellvertreter Wirtschaftskammer Vorarl­berg) und Stefanie Walser (Vorsitzende Junge Wirtschaft Vorarlberg). Der Grundtenor am hochkarätig besetzten Podium: Um die Pensionslücke auszugleichen, müssen die Österreicher in Zukunft länger arbeiten, darüber hinaus ist die Einzahlung in eine private Vorsorge durchaus empfehlenswert.

„Es läuft immer wieder auf die Frage hinaus, wie lange ist das System in der vorliegenden Form noch finanzierbar?“, fasst Marco Tittler, Geschäftsführer der Jungen Wirtschaft, den Abend zusammen.

Der Einladung folgten unter anderem die Klubobmänner Roland Frühstück (ÖVP) mit Gattin Birgit sowie Dieter Egger (FPÖ), Norbert Loacker (ÖGB Vorarlberg), Landesrat Harald Sonder­egger, Evelyn Dorn (Frau in der Wirtschaft), Hans-Karl Walser mit Gattin Inge (Walser GmbH), Thomas Hackspiel (Dr. Hackspiel & Partner GmbH) oder Karoline Mätzler (Caritas), Christof Flachsmann (Zeughaus GmbH), Andreas Ganahl (Sulzer) und Judith Flatz (Erne Fittings GmbH).

Drei Fragen an ...

1. Warum haben Sie das Thema Pensionen für Ihre Veranstaltung gewählt?

Leider haben bei dem Thema Pensionen vor allem die älteren Menschen die Themenführerschaft. Wir Jungen möchten hier aber auch mitsprechen und auch wir haben ein Anrecht, einmal eine entsprechende Pension zu erhalten. Bernd Marin hat unterschiedliche Möglichkeiten aufgezeigt und es ist nach wie vor ein Turnaround möglich.2. Haben Sie sich schon Gedanken über Ihre Pension gemacht?

Mir ist durchaus bewusst, dass wir länger arbeiten werden, da wir ja auch älter werden. Ich glaube, dass es ein guter Weg wäre, auch in der Pension zu einem gewissen Prozentsatz beruflich tätig zu sein. Allerdings muss sich das auch rechnen. Hier muss es deutliche Senkungen bei den Lohnnebenkosten geben.

3. Was muss sich denn bei den Pensionen ändern?

Wenn das tatsächliche Pensionsantrittsalter dem gesetzlichen entsprechen würde, hätten wir aktuell gar kein Pensionsproblem. Aber durch die Hacklerregelung, die vielen Invaliditäts- und Frühpensionen sind wir hier leider noch weit davon entfernt. Wenig Verständnis hat die Bevölkerung verständlicherweise auch für diejenigen, die Luxuspensionen beziehen.

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