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In 31 Etappen rund um Vorarlberg

Die Verantwortlichen von Vorarlberg Tourismus blicken optimistisch auf die Sommersaison.

Linda carugati

Im vergangenen Sommer durften sich die Vorarlberger Touristiker über einen Besucherrekord freuen. Über eine Million Gäste haben das Ländle besucht und für mehr als 3,6 Millionen Übernachtungen gesorgt. Dieser Trend soll auch heuer fortgesetzt werden. Und das, obwohl 2014 mit einer eher durchwachsenen Wintersaison gestartet ist. „Es sind zwar noch nicht alle Zahlen da, aber der Winter verlief deutlich besser als gefühlt“, sagte Landesstatthalter und Tourismuslandesrat Karlheinz Rüdisser. Es seien etwa fünf Prozent weniger Ankünfte gezählt worden, allerdings sei es trotzdem die drittbeste Saison der Geschichte gewesen. „Es kam nie ein wirkliches Wintergefühl auf, dadurch blieben viele Gäste aus“, erklärte Rüdisser. Zwar wurden mehr Besucher aus Polen und Tschechien gezählt, auf der anderen Seite sind aber weniger Deutsche nach Vorarl­berg gekommen. Doch nicht alle Sektionen haben Einbußen verzeichnet. Die Gastronomie etwa habe profitiert. Auch die Wintersportler seien auf ihre Kosten gekommen: „Die Pistenverhältnisse waren durchwegs sehr gut. Da sieht man, wie wichtig die künstliche Beschneiung ist.“

Der kommenden Sommersaison sieht Rüdisser eher optimistisch entgegen. „Wir hängen sehr stark von den Deutschen ab, das ist die schlechte Nachricht. Allerdings sind die Deutschen auch sehr reisefreudig, das ist die gute Nachricht“, meinte er. Die Aufenthalte der Reisenden würden zwar immer kürzer, doch dafür kämen sie öfter über das Jahr verteilt.

„Min Weag“

Den Fokus dieser Sommersaison haben die Verantwortlichen der Vorarlberg Toursimus GmbH auf den neuen Rundwanderweg gelegt. „In einer zusammenhängenden Tour aus 31 Etappen umrundet man ganz Vorarlberg“, berichtete Geschäftsführer Christian Schützinger. Die Wanderroute trägt den Namen „Min Weag“ und startet mit Etappe eins beim Festspielhaus in Bregenz. Die Abschnitte acht und neun beispielsweise verlaufen im Kleinwalsertal. Dort soll mit dem Bewegungs- und Vitalprogramm „Walser Omgang“ die Lebensqualität der Gäste verbessert werden. Etappe 14 führt die Wanderer ins Montafon, wo auf den Spuren der Schmuggler gewandert wird.

Als Hilfe für die Wanderer ist „Min Weag“ auch im Internet vertreten. „Es gibt Wanderportale, interaktive Karten und Tipps für Übernachtungen und Verpflegung.“ Auch in der App von Vorarlberg Tourismus sind diese Informationen abrufbar. „Der Rundweg ist nicht nur etwas für Touristen, auch Einheimische bekommen einiges zu sehen.“

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