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Eröffnung Altstoffsammelzentrum Feldkirch

Die Zukunft der Altstoffentsorgung

Boah, isch des schö“, entfuhr es einer Besucherin des von Marte.Marte geplanten architektonisch ansprechenden neuen Altstoffsammelzentrums (ASZ) in Feldkirch. Mit Ansprachen, dem Musikverein Gisingen, einer Segnung durch Generalvikar Rudolf Bischof und viel Unterhaltungsprogramm wurde gefeiert.

Für Bürgermeister Wilfried Berchtold, Umweltstadträtin Marlene Thalhammer, Baustadtrat Daniel Allgäuer und Fritz Studer vom Umweltverband wurde der Tag der offenen Tür des ökologisch nachhaltig konzipierten Holzbauwerkes zum Freudentag. Landesrat Erich Schwärzler gratulierte herzlich: Die Feldkircher verfügen in Entsorgungsfragen über eine hohe Trennmoral und zählen vorarlbergweit zu den Besten. 3100 Tonnen Abfall werden von bis zu 50.000 Kunden jährlich hier bearbeitet. Besucher wie Annemarie Bucherer und Christine Aberer staunten über die Entsorgungsmöglichkeiten, Betriebsleiter Reinold Lins, Bauhofleiter Uwe Bächler, Beate Frei und Technikhirn Christoph Nocker informierten über intelligente Logis­tik und Ticketsystem. Gefeiert wurde umweltfreundlich nach den Kriterien der Green Events. Die Feuerwehr Gisingen unter Kommandant Gerhard Tschann versorgte hunderte interessierte Eröffnungsgäste kulinarisch. Zahlreich vertreten waren auch die Vorderländer Bürgermeister wie Karl Wutschitz (Sulz) oder Dietmar Summer (Weiler), die bereits intensiv den Bau des nächsten Altstoffsammelzentrums vorbereiten.

Andrea Fritz-Pinggera

Drei Fragen an ...

1. Wie ist der Ablauf im neuen Altstoffsammelzentrum?

Das Entsorgen ist jetzt noch komfortabler und zügiger möglich. Die Kunden lösen bereits bei der Einfahrt ein Ticket, auf das die Mitarbeiter, je nachdem ob Gebühren für Sperrmüll etc. fällig werden, die Gebühren aufbuchen. Entweder wird an der Kassa bezahlt – bar oder bargeldlos oder man zahlt ganz bequem bei der Ausfahrt mit Bankomat- oder Kreditkarte.

2. Welche Vorteile erwarten die Bürger?

45 unterschiedliche Altstoffarten werden hier gesammelt. Im Außenbereich wird sogar der Grünmüll getrennt nach Rasenschnitt, Baum- oder Grünschnitt gesammelt. In der Halle erleichtern abgesenkte Großcontainer die Entsorgung: Hier kann man seine Altstoffe bequem von oben hinabwerfen. Auch die Öffnungszeiten wurden erweitert und noch kundenfreundlicher gestaltet.

3. Es gibt noch eine weitere Besonderheit?

Sortenreines Sammeln und Ressourcen sparen wird noch stärker forciert. Erstmals werden funktionsfähige Elektrogeräte in einem Re-Use-Bereich gesammelt und kommen einem in Vorarlberg tätigen Netzwerk mit sozialem Hintergrund zugute.

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