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Christoph Leitl auf „Werbetour“ für Europa

Frieden, Wirtschaftswachstum und Wohlstand – Wirtschaftskammerpräsident Leitl verwies auf die positiven Errungenschaften des EU-Beitritts.

Einen kleinen Einblick in die Familiengeschichte gab Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl bei seinem Besuch in der Fachhochschule Vorarlberg. „Mein Großvater war während des Ersten Weltkriegs am Balkan, mein Vater während des Zweiten Weltkriegs in Russland“, erzählte er. Nicht zuletzt deshalb bedeutet die Europäische Union für Leitl vor allem Frieden.

Der Wirtschaftskammerpräsident blickte auch auf jene Zeit zurück, als in Österreich über den Beitritt zur EU diskutiert wurde. „Es gab viele Schwarzseher, die diverse Horrorszenarien entworfen haben. Ich war damals der Meinung, dass ein Beitritt sicher auch Schattenseiten hat, das Positive aber überwiegen wird. Wenn ich die Entwicklung des Wachstums ansehe, können wir von einer Erfolgsgeschichte sprechen.“

Vorarlberg sei ihm immer schon als Modell- und Pionierregion in Erinnerung. „Vor 20 Jahren wurde die Fachhochschule in Dornbirn gebaut und galt als die Nummer eins, die Euregio – noch von Landeshauptmann Purtscher initiiert – wurde eingerichtet. Leitl lobte das ausgeglichene Budget und die duale Ausbildung als Erfolgsfaktoren. Lob gab es für Landeshauptmann Markus Wallner und seinen Vorstoß auf Bundesebene in Sachen Bildung. „Dies darf keine Frage der Macht oder der Ideologie sein. Die einzig zulässige Frage ist, wie wir die Begabungen der Kinder am besten fördern können“, betonte Leitl. Auch Interessensvertretungen der Lehrer müssten sich unterordnen.

Geeintes Europa gefragt

Um gegenüber Asien wettbewerbsfähig zu bleiben, müsste Europa geeint auftreten. Nicht nur in Vorarlberg ,sondern in ganz Europa sei es notwendig, in Innovation und Qualifikation zu investieren. „Und deshalb sollte auch nicht mit Chlorhühnern Angst und Panik verbreitet werden. Was das Freihandelsabkommen mit den USA betrifft, müssen wir in Verhandlungen treten und diese Ergebnisse dann dem Parlament vorlegen“, sagte Leitl.

Sonja Schlingensiepen

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