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Deuring stockt Visuform-Beteiligung auf

Die WD Beteiligungs GmbH hält jetzt 81 Prozent. Schritt war bei Fusion 2012 jedoch nicht geplant.

Bei der Mitte 2012 aus der Fusion der Glatz Schilder GmbH und der Huber GmbH hervorgegangenen Visuform GmbH in Dornbirn ist es zu einer Verschiebung der Anteile gekommen. So hat die WD Beteiligungs GmbH des Bregenzer Unternehmers Werner Deuring vor wenigen Monaten ihre Anteile von vormals 61 Prozent auf jetzt 81 Prozent erhöht. Herbert Huber, ehemals geschäftsführender Gesellschafter der Huber GmbH, hat seine Anteile über die Huber Vermögens GmbH von vormals 30 Prozent auf jetzt zehn Prozent reduziert. Die restlichen neun Prozent hält unverändert Visuform-Geschäftsführer Kurt Kusternig.

Diverse Anwendungen

Visuform bietet Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Blechtechnik, Schilder, Klebefolien und Schriften sowie Werbetechnik für unterschiedlichste Anwendungen an.

In Vorarlberger Wirtschaftskreisen wollen aufgrund dieser Anteilsverschiebung die Gerüchte nicht verstummen, wonach sich Herbert Huber nicht ganz freiwillig auf die zehn Prozent zurückgezogen habe. Herbert Huber erklärte auf Anfrage lediglich, dass man sich schluss­endlich darauf geeinigt habe, dass Werner Deuring seinen Mehrheitsanteil weiter aufstocke. „Ich bin mit der jetzigen Situation zufrieden“, sagte Huber.

Freiwillig abgetreten

Werner Deuring erklärte auf Anfrage, dass Herbert Huber seine Anteile sehr wohl freiwillig abgetreten habe. „Hier ging es um eine Umschuldung und in der Folge auch um die Übernahme von Verbindlichkeiten.“ Das sei ein ganz normaler Restrukturierungsschritt und ein ganz normales Rechtsgeschäft gewesen. Auf die Frage, ob diese Anteilsaufstockung bei der Fusion 2012 schon so geplant gewesen sei, sagte Deuring: „Das war wahrscheinlich nicht so in der Form geplant. Aber im Unternehmerleben ergeben sich immer wieder neue Entwicklungen und Dinge, auf die man reagiert.“

Im Geschäftsjahr 2012 war die Visuform GmbH bilanzmäßig überschuldet. Das negative Eigenkapital belief sich auf minus 580.000 Euro. Das sei mit dem Geschäftsjahr 2013 bereinigt, sagte Deuring. Im Zuge der Restrukturierung könne man jetzt ein positives Eigenkapital aufweisen.

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