AK empört: T-Mobile missachte Oberstes Gericht

Feldkirch/Wien. Eine indirekte Tariferhöhung durch T-Mobile und deren Tochterunternehmen tele.ring empört die Experten der Arbeiterkammer (AK) Vorarlberg. In einer entsprechenden Aussendng am Freitag heißt es: „Die Mobilfunkanbieter versuchen derzeit ihren Kunden ungewünscht ein kostenpflichtiges Sicherheitspaket aufzudrücken. In den Augen der Konsumentenschützer missachten die Unternehmen damit ein Urteil des Obersten Gerichtshofs.“

Daher beauftragten die Experten aus Feldkirch den Verein für Konsumenteninformation (VKI) eine Exekution zu beantragen. „Erst im vergangenen Jahr hat der Oberste Gerichtshof eine ähnliche Aktion von T-Mobile­ für gesetzwidrig erachtet, in der den Konsumenten via SMS kostenpflichtige Zusatzpakete aufgedrängt wurden. Unserer Ansicht nach verstoßen tele.ring sowie T-Mobile mit ihrem Vorgehen gegen diesen Urteilsspruch“, erklärt Konsumentenberater Paul Rusching.

Anlassfall sei eine SMS des Netzbetreibers mit dem Angebot für ein Virenschutzprogramm. Werde dieses nicht abbestellt, habe man automatisch zugestimmt und zahle 1,90 Euro im Monat mehr. Von Seiten von T-Mobile heißt es, dass das Angebot nur an jene Kunden gehe, die in den vergangenen drei Monaten im Internet gesurft hätten. Wer ins Internet einsteige, bekomme nochmals eine Benachrichtigung über das Angebot und könne dann entscheiden, ob er es weiter nutze oder nicht. Kunden, die bereits einen Virenschutz über T-Mobile hätten, würde der Dienst nicht angeboten.

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