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Mit Bus, Bahn und Rad zur Arbeit pendeln

Oft können kleine Maßnahmen Pendler dazu bewegen, das Auto stehen zu lassen und mit anderen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren

Täglich pendeln Zehntausende Menschen im Alpenrheintal von ihrem Wohnort zur Arbeit. Bevorzugt mit dem eigenen Auto. Dies bringt Probleme wie Lärmverschmutzung oder erhebliche CO2-Emissionen mit sich. Im Rahmen des Projekts Alpstar zeigten am Freitag Vertreter aus Vorarlberg, dem Fürstentum Liechtenstein und dem Kanton St. Gallen, was es braucht, um Pendler zum Umsteigen auf Bahn, Bus oder Rad zu bewegen. Oftmals seien es schon kleine Maßnahmen, die große Wirkung zeigen können, heißt es in einer Aussendung.

Damit Pendler ihr Mobilitätsverhalten überdenken, spielten neben der Verfügbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Radwegen weitere Faktoren eine Rolle wie Gewohnheiten oder Kosten. Daher wurde gemeinsam mit Verantwortlichen der Firma Hilti – Modellfirma im Alpstar-Projekt – Maßnahmen ausgearbeitet, wie der Umstieg auf andere Fahrzeuge als das Auto gelingen kann.

Laut der Aussendung zeigen die gewonnenen Ergebnisse, dass beispielsweise Schnuppertickets oder überdachte Fahrradabstellplätze Anreize für Pendler sind, mit anderen Fahrzeugen als Pkw zur Arbeit zu kommen. Entscheidend sei jedoch, dass das betriebliche Mobilitätsmanagement (BMM) fest in der Firma verankert und erlebbar sein müsse. So seien in der Hilti Zentrale in Schaan mehrtägige Informationsveranstaltungen zu Rad- und öffentlichem Verkehr veranstaltet, Wettbewerbe organisiert und Pendler-Informationspakete verteilt worden.

Energieverbraucher

Mobilität im Pendler- und Freizeitverkehr sei in Vorarlberg einer der größten Energieverbraucher und biete daher großes Einsparpotenzial. Landesrat Erich Schwärzler führt aus: „Unsere Aktivitäten im Rahmen der 101 enkeltauglichen Maßnahmen zur Energieautonomie Vorarlberg im Bereich Mobilität verfolgen die Ziele der optimalen Erreichbarkeit, bei minimalem Energieaufwand und geringen negativen Umweltauswirkungen. Die Alpstar-Maßnahmen wie die Radkarte für Pendler haben uns sehr geholfen der Energieautonomie einen Schritt näher zu kommen.“

Die in den vergangenen drei Jahren gesammelten Erfahrungen werden unter anderem in einer „Best-Practice Plattform“ gesammelt. Davon sollen Betriebe und Gemeinden in der Pilotregion profitieren. Aber auch andere Regionen mit ähnlichen Bedingungen sollen aus den gewonnen Ergebnissen Mobilitätsmaßnahmen ableiten können. Von allen Beteiligten werden aktuell Möglichkeiten geprüft, wie ein Nachfolgeprojekt im Alpen­rheintal aussehen kann.

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