Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Swiss Casinos spielten 2013 wieder Gewinn ein

Spielbanken der Beteiligungsgesellschaft trotzten dem rückläufigen Casinomarkt.

Der Swiss-Casinos-Gruppe ist im vergangenen Jahr die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geglückt. Bei einem deutlich gesteigerten Umsatz erwirtschaftete die Spielbanken-Beteiligungsgesellschaft 7,2 Millionen Franken (5,9 Millionen Euro) Gewinn. Im Vorjahr hatte es einen Verlust von 7,7 Millionen Franken gegeben.

2013 war das erste volle Betriebsjahr des Swiss Casinos Zürich, das Ende 2012 eröffnet worden war. Swiss Casinos spricht in einer Mitteilung vom Freitag von einem wichtigen Entwicklungsschritt. Swiss Casinos hält Beteiligungen an fünf der 21 Schweizer Glücksspieltempeln. Die Standorte sind Zürich, Schaffhausen, Pfäffikon (jeweils 100 Prozent), St. Gallen (97,17 Prozent) und Bern (31,5 Prozent).

Die Swiss-Casinos-Häuser in Pfäffikon, St. Gallen und Schaffhausen hätten dem negativen Trend in der Schweizer Spiellandschaft standgehalten. Einerseits seien die Angebote verändert worden, andererseits habe man auf die Kosten geschaut, teilte die Unternehmensgruppe weiter mit.

Der Umsatz der Swiss Casinos stieg von 105,8 Millionen Franken im Vorjahr auf 149,1 Millionen Franken. Der kumulierte Bruttospielertrag belief sich auf 134,4 Millionen Franken, wovon 62,9 Millionen Franken über die Spielbankenabgabe an die verpflichtende Pensionsversicherung und die Kantone flossen.

Generell ist der Schweizer Casinomarkt seit Jahren rückläufig. Die traditionellen Spielbanken – vertreten sind auch die Casinos Austria mit Standorten in Bern, St. Moritz und Lugano – leiden vor allem unter der stark wachsenden Online-Konkurrenz. Das seit 2010 geltende Rauchverbot und der starke Franken tun ihr Übriges. Seit 2007 ist der Bruttospiel­ertrag um ein Viertel geschrumpft.

Blick ins Ausland

Die Verantwortlichen der schweizerischen Stadtcasino Baden AG, der das neue Swiss Casino in Zürich viele Gäste abspenstig gemacht hat, schauen sich deshalb im deutschsprachigen Ausland um: In Wien wollen sie gemeinsam mit dem deutschen „Automatenkönig“ Paul Gauselmann ein Casino im Palais Schwarzenberg errichten. Wien bekommt bald zwei zusätzliche Spielbanken, vier Bewerber matchen sich um die Lizenzen, die im Sommer vergeben werden sollen.

Artikel 1 von 11
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.