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Outdoorvernissage in der Stiftung Jupident

Symbiose von Kunst und Pädagogik

Die Gemeinde Schlins mit Bürgermeisterin Gabi Mähr hat dem Namen „Sonnenbalkon des Walgaus“ wieder alle Ehre gemacht: Während es im ganzen Land nieselte, schien zur Ausstellungseröffnung durch Geschäftsführer Manfred Ganahl im Jupidentgarten die Sonne.

Hunderte Gäste waren der Einladung gefolgt, die von Jugendlichen und Künstlerinnen wie Gabi Vonderleu, Theresia Bickel oder Edith Mahner gemeinsam geschaffenen Objekte zu besichtigen und am besten gleich mit nach Hause zu tragen. Dekogegenstände für Heim und Garten, Zierrat aus Ton, Holz, Raku, Draht, Wolle oder Blumen lockten Gäste wie die Landtagsabgeordneten Peter Ritter oder Rudolf Jussel ebenso wie Tanzprofi Ria Steinbichler, Landesschulinspektor Günter Gorbach oder Pädagogin Beate Moosbrugger (Schulheim Mäder) an.

Wie man aus gebrauchten Kaffeekapseln Nachhaltiges kreiert, zeigte Petra Burtscher, die mit den Jugendlichen attraktive Recycling-Schmuckstücke hergestellt hatte. Wollmeister­in Ulli Bartenbach oder die Glaskünstlerinnen Eva Ortner und Katrin Meyer und Draht-und Weiden-Dreherin Ursula Vinzenz gaben dem Künstlernachwuchs ebenfalls wertvolle Impulse.

Die Zusammenarbeit war spannend, die Ergebnisse fanden reißenden Absatz und bei kulinarischen Köstlichkeiten aus der Jupident-Küche wurde bereits über eine Nachfolgever­anstaltung mit den Künstlern nachgedacht.

Andrea Fritz-Pinggera

Drei Fragen an ...

1. Herr Ganahl, was ist die Stiftung Jupident?

Wir begleiten bereits seit 1864 Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Beeinträchtigungen durchs Leben. Unser Hauptsitz ist Schlins, landesweit betreuen wir rund 200 junge Menschen in Kindertagesgruppen, Jugendwohngruppen oder im Rankweiler Lern- und Sprachraum. Auch die Berufsvorschule (BVS) ist ein Angebot unserer Einrichtung.

2. Was steckt hinter „Bsundrix“?

Wir bieten lebens­praktischen Unterricht und bereiten die Kinder und Jugendlichen ganzjährig auf das Berufsleben vor. Bei dem Projekt ging es darum, Leistung, Sorgfalt und Pünktlichkeit einzufordern. Es wurde kreativ gearbeitet, aber es ging auch darum, Termindruck und Fertigstellungsstress auszuhalten. Zudem war es eine Abwechslung vom Schulalltag.

3. Wem kommt der Erlös zugute?

Den Jugendlichen. Wir finanzieren mit solchen Aktionen Sonderprojekte wie Ausflugsfahrten, besondere Spiele oder Workshops. Partizipation ist das Zauberwort – die Jugendlichen dürfen mitbestimmen.

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