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Normen tragen wesentlich zum Exporterfolg bei

Nationale Normungsstrategie soll helfen, marktreife Innovationen zu europäischen und internationalen Standards zu machen.

Während der vergangenen Monate ist eine angeregte Diskussion über Normen und Normung entstanden. Vor allem in Vorarlberg wurde die Rolle von Normen im Zusammenhang mit billigerem Bauen und Wohnen hinterfragt. Diese Skepsis der Vorarlberger haben die Verantwortlichen des österreichischen Normungsinstituts Austrian Standards zum Anlass genommen, um am Montag eine Podiumsdiskussion zum Thema zu veranstalten. Bei dieser wurde die Relevanz der Normung für Vorarlbergs Wirtschaft diskutiert, hieß es in einer Aussendung.

Rund 50 Gäste aus Wirtschaft und Politik fanden sich im LifeCycle Tower in Dornbirn ein, um die Debatte zu verfolgen oder selbst mitzudiskutieren. Die Experten am Podium waren sich einig: Standards haben einen wichtigen Stellenwert als Wirtschaftsmotor und stellen somit eine Grundlage für Innovationen dar. Durch eine international ausgerichtete Normungsstrategie sollen Standardisierungsprozesse noch näher an Forschung und Entwicklung angedockt werden. Das vordergründige Ziel sei, Innovationen den Weg zu Markt- und Exportreife zu vereinfachen.

Austrian Standards sieht sich in diesem Zusammenhang als Sprungbrett zur europäischen und internationalen Normung. „Standards sind Normen und Regelwerke, bringen Wettbewerbsvorteile, erleichtern den Export und den Zugang zu neuen Märkten“, sagte Elisabeth Stampfl-Blaha, Direktorin von Austrian Standards. Interessensvertretungen sollten daher ihre besten Köpfe in die Komitees entsenden. Insgesamt sorgen nach ihren Angaben Normen in Österreich für ein jährliches Mehr an innovativer Wirtschaftsleistung in der Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro.

Auch Christoph Hinteregger, Spartenobmann Industrie der Wirtschaftskammer Vorarlberg, betonte, dass österreichische Experten dorthin entsendet werden müssen, „wo die Musi spielt, also nach Europa“.

Kritisiert wurde in jüngster Zeit, dass es im Bereich Bau zu viele Normen gäbe. Stampfl-Blaha sagte, das „Norm-Entwurf-Portal ist der Elchtest“ für die Sinnhaftigkeit von Normen. Jeder Bürger könne zu entsprechenden Entwürfen Stellung nehmen. Baulandesrat Harald Sonderegger hob hervor, dass aus Vorarlberg bereits 54 Vorschläge zur Vereinfachung des Regelwerks rund ums Bauen gekommen seien.

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