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Menschen in der Region etwas zurückgeben

0,65 Prozent des Hypo-Jahresergebnisses soll künf- tig in einen gemeinnützigen Spendenfonds flie­- ßen. Für 2014 stehen 390.000 Euro zur Verfügung.

Dunja Gachowetz

Hypo für Vorarlberg – Helfen.Fördern.Bewegen“ – so heißt der Spendenpool, der von der Hypo Landesbank Vorarlberg am 1. Juli gestartet wird und gestern von deren Vorstandsvorsitzenden Michael Grahammer vorgestellt worden ist. „Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und wollen dieser nun stärker Rechnung tragen. Daher werden künftig 0,65 Prozent des Jahresüberschusses der Bank in diesen Spendenfonds fließen. Für 2014 beträgt der Betrag somit knapp 390.000 Euro“, berichtet Grahammer. Verwendet werden sollen die Mittel vor allem für soziale Initiativen. Aber auch Projekte aus den Bereichen Wissenschaft und Bildung oder junge Kulturschaffende sollen unterstützt werden. „Wir leben gut von den Menschen in der Region und so können wir wieder etwas an diese Menschen zurückgeben“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

Aber nicht alle verfügbaren Gelder aus dem Spendenfonds sollen in die unterschiedlichen Projekte fließen. „Ein Teil der 390.000 Euro soll als Sockelbetrag für Härtefälle bestehen bleiben, etwa als Katastrophenhilfe bei einem Hochwasser“, informiert Grahammer.

Eigenes Kuratorium

Verwaltet werden die Gelder von einem extra eingerichteten Kuratorium. Michaela Wagner, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Vorarlberg, ist dessen gewählte Vorsitzende. Außerdem gehören Landtagspräsidentin Gabriele Nussbaumer, Generalvikar Rudolf Bischof, Hubert Österle, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der Universität St. Gallen, und Michael Grahammer diesem Gremium an. Die Kuratoriumsvorsitzende ist über das Bekenntnis der Landesbank zur gesellschaftlichen Verantwortung erfreut: „Die Einrichtung dieses Spendenpools zeigt, dass der Gedanke der Solidarität in Vorarlberg tief verwurzelt ist. Nicht nur bei den Menschen, sondern auch bei den Unternehmen.“ Aus ihrer beruflichen Erfahrung und ihrem privaten sozialen Engagement wisse sie, dass bereits mit kleinen Beträgen viel bewirkt werden könne. „Und knapp 400.000 Euro ist ja kein kleiner Betrag“, sagt sie.

Die Vorsitzende berichtet, dass die Kuratoriumsmitglieder sich vierteljährlich treffen wollen, um über die Vergabe der Gelder zu entscheiden. Bei dringenden Fällen werde jedoch versucht, kurzfristig Lösungen zu finden.

Missbrauch vorbeugen

Um Missbrauch vorzubeugen sollen einlangende Anträge genau überprüft werden. „Wir möchten absolut transparent sein“, betont Grahammer. Anträge können entweder direkt bei Mitarbeitern in jeder Filiale der Hypo Landesbank Vorarlberg oder bei den Kuratoriumsmitgliedern gestellt werden. Das nötige Formular sei ab spätestens Juli unter www.hypovbg.at abrufbar.

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