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Gutes Jahr für Bergbahnen im Kleinwalsertal

Zwei sehr gute Saisonen bescherten ein ­Ergebnis, das über den Erwartungen lag.

Edgar Österle

Die Bilanz der Kleinwalsertaler Bergbahn AG zum zurückliegenden Geschäftsjahr fällt erfreulich aus. So wurden in der Winter- und Sommersaison 2012/2013 die Erwartungen deutlich erfüllt. Grundlagen dafür: Viel Schnee und schöne Sommer- sowie Herbstmonate. Das schlug sich auch in den Finanzen nieder. Der Jahresüberschuss des grenzübergreifenden Bahnverbundes mit Anlagen im Kleinwalsertal und dem benachbarten Oberstdorf war mit 896.000 Euro um 40 Prozent höher als im Jahr zuvor (361.000 Euro). Zu Buche steht ein Bilanzgewinn von 1,05 Millionen Euro, was wiederum eine Dividende von 27 Euro pro gehaltener Aktie ergibt. 400.000 Euro lässt die Bergbahn AG in die Gewinnrücklagen fließen.

Umsatz gesteigert

Starke Schneefälle führten 2012 zu einem frühen Winterstart, was auch dem Naturschnee-Wintersportgebiet Ifen noch vor dem Jahreswechsel rundum befahrbare Pisten bescherte. Die Beschneiungsanlagen der Pisten an Kanzelwand/Fellhorn ließ laut den Verantwortlichen auch einen Wärmeeinbruch in der Weihnachtszeit folgenlos vorüberziehen. Allein in der Wintersaison wurde der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 18,6 Prozent gesteigert. Das über das ganze Jahr gerechnete „herausragende Ergebnis“ ist laut Geschäftsbericht zudem einem sehr gut verlaufenen Sommer geschuldet. Damit gelang es laut der Bergbahn AG, an die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Die Folge: Eine Umsatzsteigerung von drei Prozent und im gesamten Geschäftsjahr ein Plus von 10,2 Prozent bei den Fahrgästen. In Zahlen ausgedrückt: 842.000 beförderte Fahrgäste (im Jahr zuvor 764.000). Der Gesamtumsatz erhöhte sich gar um 12,2 Prozent auf 13,2 Millionen Euro.

Fünf Millionen Euro

Etwas anders sieht es laut Unternehmensführung für das laufende Geschäftsjahr aus. Gerechnet wird mit einem Verlauf leicht unter Plan. Vor allem deshalb, weil der Winter als erster Teil des Geschäftsjahres durch ungewöhnlich geringe Neuschneemengen und häufige Wärmeperioden gekennzeichnet war. Nun hoffen die Verantwortlichen auf einen ansprechenden Sommer. In jedem Fall will die Kleinwalsertaler Bergbahn AG mit über fünf Millionen Euro an Investitionen im laufenden Geschäftsjahr die positive Entwicklung der vergangenen Jahre weiter vorantreiben.

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