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Eine Lok als Zeichen der Kooperation

Zusammenarbeit zwischen Gebrüder Weiss und Rail Cargo Group verlängert. Ausbau des Güterbahnhofes Wolfurt soll Ende 2014 starten.

Ein „Riesenbaby“ ist am Freitag am Wolfurter Güterbahnhof getauft worden. So bezeichnete zumindest Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein die 86 Tonnen schwere Taurus-Lokomotive im Kooperationsdesign von Gebrüder Weiss und der Rail Cargo Group. Das Triebfahrzeug mit dem Namen „Bodensee“ soll ein sichtbares Zeichen für die gute Zusammenarbeit der beiden Unternehmen sein, wie Heinz Senger-Weiss, Vorstandsmitglied von Gebrüder Weiss Wolfurt, und Georg Kasperkovitz (Vorstand der Rail Cargo Group) in ihren Reden betonten. Im Rahmen der Taufe wurde auch der neueste Stand in Sachen Ausbau des Güterterminals präsentiert. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass im September ein positiver Baubescheid vorliegen könnte. Danach soll die Erweiterung in drei Phasen bis Mitte 2018 durchgeführt werden.

Bezug auf Geschichte

Kurz nach 12 Uhr hat Heidi Senger-Weiss, Aufsichtsratsvorsitzende des Lauteracher Logistikunternehmens, die Taurus-Lok getauft. Zuvor hatte Heinz Senger-Weiss bereits die enge Verbindung des Konzerns mit der Bahn betont. Zweimal sei das Unternehmen während seiner Geschichte bereits umgezogen. Beide Male sei die Eisenbahn der Grund gewesen. „Und diese enge Verflechtung besteht auch heute noch“, sagte Heinz Senger-Weiss. Im Rahmen der Kooperation mit der Rail Cargo Group seien in den vergangenen Jahren einige Meilensteine erreicht worden. Etwa die tägliche Schienenverbindung zwischen Vorarlberg und Wien mit dem Zug „Orange Combi Cargo“ oder der „Hamburg-Bodensee-Sprinter“, der Wolfurt und die deutschen Seehäfen verbindet. Auf diese Weise würden pro Jahr über 10.000 Transporte von der Straße auf die Schiene verlegt.

Erfreut zeigten sich sowohl Senger-Weiss als auch Kasperkovitz über den beschlossenen Ausbau des Güterterminals Wolfurt. Dieser sei längst überfällig. „Denn der Standort ist gut geführt, stößt jedoch an seine Kapazitätsgrenzen“, erklärte der Rail-Cargo-Group-Vorstand. Mit dem Beschluss zur Erweiterung sei aber ein guter Weg eingeschlagen worden. Künftig solle noch mehr Güterverkehr in Vorarlberg über die Schiene abgewickelt werden.

Warten auf Baubescheid

Zum Stand der Planungen in Sachen Ausbau des Güterbahnhofs, gab anschließend Projektleiter Arnold Fink Auskunft. So rechnet er damit, dass bis September eine Entscheidung hinsichtlich des Baubescheides vorliegt. Sollte dieser positiv ausfallen, werde mit der Umsetzung des Projekts begonnen. Als Termin für den Baustart wird von den Verantwortlichen Ende 2014 anvisiert.

Im Zuge der Erweiterung sollen die Verladekapazität sowie die Effizienz erhöht werden. Herzstück der neuen Anlage sind die 750 Meter langen Containerladegleise. Mithilfe von zwei Kränen soll es dann möglich sein, die Transportbehälter direkt vom Lkw auf den Zug zu heben. Außerdem werden zusätzliche Gleise gebaut sowie die bestehenden Anlagen erneuert. Weiters entsteht ein Lager für etwa 3500 Leercontainer.

Der Umbau wird bei laufendem Betrieb durchgeführt. Um diesen möglichst nicht zu stören, werde in drei Etappen vorgegangen, erklärte Fink. Bis Mitte 2018 soll die Erweiterung abgeschlossen sein.

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