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Wenn die Puppen Pointen jagen

Geschäftsführer Dieter Heidegger und die Homunculus-Vereinsmitglieder haben dafür gesorgt, dass ganz Hohenems mit roten Herzen und roten Fahrrädern vom Start des Festivals für Puppen, Pointen und Poesie kündet.

Das Galapublikum im Löwensaal wurde nicht nur von „Alldra“ musikalisch, sondern auch schauspielerisch begrüßt: Intendant Pierre Schäfer und Puppenspielerin Veronika Thieme sorgten mit der Figur des Nibelungenhandschriftentdeckers Johann Oberreit für eine launige Moderation, die den leicht verspätet ankommenden Landesrat Harald Sonderegger gekonnt integrierte. Vizebürgermeister Günter Linder lobte die Uraufführung eines neuen Nibelungenstückes, Präsident Günter Bucher dankte den Sponsoren, bevor Giovanni Reber und Michael Giertz als „Les Papillons“ auf eine musikalische Highspeedperformance mit einem Medley aus Queen, Mozart, ABBA und Co die Bühne rockten. Gäste wie Johannes Collini mit Ehefrau Alwera, Anna Schinnerl (tectum) oder Günter und Michelle Bucher (Bucher Verlag), Angelika und Klaus Scheichl (Raiba), Marghitta und Gerhard Liftinger (emswerker) oder Raimund Tichy und Sabine Treimel (Fohrenburger) genossen die außergewöhnliche Darbietung. Bürgermeister Richard Amann, Landtagsabgeordneter Dieter Egger und Rechtsanwalt Dieter Klien sind ebenfalls treue Fans des noch bis 30. Mai stattfindenden Festivals.

Andrea Fritz-Pinggera

Drei Fragen an ...

1. Was heißt „Homunculus“ und wie lange sind Sie bereits Fan?

Der Name bedeutet lateinisch „Menschlein“. Zum Glück sind hier große und kleine Menschlein willkommen. Ich habe das Festival vor elf Jahren für mich entdeckt und bin seither treue Besucherin.

2. Was begeistert Sie daran?

Je nach Inszenierung erleben wir feinen, manchmal deftigen Humor oder auch ganz leise, berührende Momente auf der Löwensaalbühne. Es ist faszinierend, was man mit Puppen alles zum Ausdruck bringen kann. Der Festivalmix mit Kabarett und Musik ist sehr spannend und die verschiedenen Theaterformationen versprechen viel Abwechslung, das gefällt mir.

3. Ist das Festival im Stadtbild für die Bürger sichtbar?

Die Organisatoren lassen sich jedes Jahr etwas Neues einfallen. Heuer sieht man es an roten Fahrrädern, an den Fahnen und an den Speisekarten in den Restaurants. Darauf stehen Puppenwein und Speisen, die auf das Festival verweisen.Mir fehlt eigentlich nur noch eine Open-Air-Veranstaltung – früher wurden zum Beispiel der Steinbruch und der Schlossplatz öfter bespielt.

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