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Gemeinsam für mehr Effizienz

Elf Unternehmen schließen sich zum zweiten Energieeffizienz-Netzwerk zusammen.

Rubina Bergauer

Erfolg hat das vor zwei Jahren gegründete Energieeffizienz-Netzwerk Vorarlberg – das erste in Österreich – zu verzeichnen. Deshalb schließen sich nun weitere elf renommierte Unternehmen aus dem Ländle und Deutschland zusammen. Darunter unter anderem die Alpla Werke, die Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus GmbH sowie die Hawe Hydraulik SE (D, Bayern).

Unter der Führung der Vorarl­berger Kraftwerke AG (VKW) und in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Vorarl­berg (WKV) ist nun im Mai das zweite Netzwerk dieser Art geknüpft worden. Ziel ist es erneut, den Energieverbrauch zu senken, die Effizienz zu steigern und die Abhängigkeit von Energieimporteuren zu verringern. Das Projekt wird von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. in München begleitet, deren Experten bereits beim Start des ersten Netzwerks im Jahr 2012 als energietechnische Berater fungierten.

Einspar-Potenzial

Nach einer intensiven Monitoring und Analysephase des ersten Netzwerkes wurden 2013, nach dem ersten von drei Projektjahren, verbindliche Ziele vereinbart: Bis Ende 2014 sollen insgesamt sechs Prozent Energie eingespart werden. Eine entsprechende Absichtserklärung ist bereits von allen Netzwerkpartnern unterzeichnet worden.

Ziele übertroffen

„Die für das erste Netzwerk gesetzten Ziele sind bereits übertroffen worden. Es bedarf also keiner großen Bürokratie im Rahmen der Energieeffizienz. Die besten Lösungen werden durch Eigeninitiative der Unternehmen entwickelt,“ sagt Helmut Steurer, Direktor der WKV. Er betont, die Zahlen des aktuellen Monitoring belegten, dass die Produktivität in den vergangenen Jahren stärker als der Energieverbrauch gestiegen sei.

Größter Vorteil dieser Art von Netzwerken seien die betriebsübergreifende Zu­sam­menarbeit sowie der Erfahrungsaustausch. „Das Voneinander-Lernen über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren ist eine der besten Möglichkeiten der Fortbildung im Bereich Energieeinsparung“, ist Wolfgang Mauch, Geschäftsführer der Forschungsstelle für Energiewiertschaft e.V., überzeugt. Im ersten Netzwerk-Jahr hätten die Unternehmen zwei Prozent ihres Energieverbrauchs eingespart. Das sei mehr als doppelt so viel, wie die österreichische Industrie im Durchschnitt erreiche.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern bewegten sich Vorarlberger Unternehmen im Bereich Energieeffizienz bereits auf einem sehr hohen Niveau, erklärt illwerke-vkw- Vorstandsmitglied Helmut Mennel. Im Rahmen des Projektes investieren die Unternehmen je 7000 Euro pro Jahr.

Energieeffizienz

2012 haben sich zwölf Vorarlberger Unternehmen zum damals ersten Energieeffizienz-Netzwerk in Österreich zusammengeschlossen. Unter der Führung der Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) und in Kooperation mit der WKV sind seit Mai weitere elf Unternehmen im zweiten Energieeffizienz-Netzwerk vereint.

Dazu gehören:

ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Julius Blum GmbH, Collini GmbH, Bregenzer Festspiel-und Kongresshaus GmbH, Hawe Hydraulik SE (Deutschland), PAWAG Verpackungen GmbH, RATT GmbH, Sapa Extrusion Nenzing GmbH, Vorarlberg Milch eGen, Wolford AG, Zumtobel Lighting GmbH

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