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Tourismusbetriebe erlitten im Winter Rückschläge

Vorarlbergs Tourismusbetriebe haben in der Wintersaison 2013/14 nach dem Rekordwinter des Vorjahres einen Rückgang bei Ankünften und Nächtigungen verbucht.

Mit 1,14 Millionen Gäs­ten sei aber die zweithöchste Besucherzahl erzielt worden, die je erreicht worden sei, sagte der zuständige Landesrat Karlheinz Rüdisser (ÖVP). Tourismusdirektor Christian Schützinger resümierte, dass heuer aus Deutschland Spontanbuchungen gefehlt hätten.

2,6 Prozent Minus

Nach Angaben aus der Landesstelle für Statistik meldeten die Tourismusbetriebe von November 2013 bis April 2014 insgesamt 1,14 Millionen Ankünfte, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr, sowie 4,83 Millionen Nächtigungen, ein Minus von 4,2 Prozent. Ausgelassen hätten vor allem Urlauber aus dem Hauptmarkt Deutschland (2,83 Millionen Nächtigungen, minus sieben Prozent) und die Österreicher (412.700 Nächtigungen, minus vier Prozent). Die Touristen aus den Niederlanden blieben mit 433.200 Nächtigungen stabil. Sehr positiv beurteilte Schützinger den Zuwachs aus der Schweiz und Liechtenstein (563.500 Nächtigungen, plus 2,6 Prozent). Damit seien Schweiz und Liechtenstein nun der größte Markt nach Deutschland.

Gästeplus im April

„Unsere deutschen Nachbarn haben deutlich weniger verlängerte Wochenenden in Vorarlberg verbracht als in den Vorjahren. Im April haben sie sich aufgrund des frühlingshaften Wetters eher schon für Reiseziele in den Süden entschieden“, begründete Schützinger. Dennoch brachte der April als letzter Monat der Wintersaison wegen der Osterfeiertage ein Gästeplus von 23,5 Prozent und einen Nächtigungszuwachs von 20,2 Prozent im Vergleich zum selben Vorjahres-Monat. Damit sei das ganze Winterergebnis deutlich verbessert worden.

Von den Nächtigungsrückgängen betroffen waren nahezu alle Tourismusregionen, am deutlichsten das Kleinwalsertal (minus sieben Prozent). Leicht zugelegt haben lediglich Bodensee-Vorarlberg und der Bregenzerwald.

Während Ferienwohnungsbetreiber einen Zuwachs von 3,9 Prozent an Nächtigungen vermeldeten, waren diese in den übrigen Segmenten rückläufig, am stärksten bei den Privatzimmervermietern (minus 14,8 Prozent).

Die durchschnittliche Verweildauer sank ebenfalls leicht – auf 4,23 Tage.

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