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Hilfe für über 5000 ­Kinder und deren Familien

In seinem Jahresbericht 2013 zeigt das Vorarlberger Kinderdorf einmal mehr auf, dass es gemeinsame Anstrengungen für benachteiligte Kinder braucht.

Das Vorarlberger Kinderdorf bot im Vorjahr mit 250 Mitarbeitern in sieben Fachbereichen vielfältige Hilfestellungen für über 2500 Kinder. Knapp 2500 Kinder erlebten darüber hinaus die Angebote des Spielbusses – einige der Daten, die nun in der Bilanz 2013 des Vorarlberger Kinderdorfs nachzulesen sind.

Tausende Kinder in Vorarlberg wachsen laut Kinderdorf-Geschäftsführer Christoph Hackspiel in vielfältig belasteten Familien auf: „Sie tragen das Risiko von Gewalt und Vernachlässigung, Armut und Verwahrlosung. Unser Querschnitt über das Jahr 2013 macht deutlich, dass es gemeinsame Anstrengungen braucht, um auch Kindern aus Familien in schwierigsten Lebenslagen ein glückliches Aufwachsen zu ermöglichen.“

Das Vorarlberger Kinderdorf verstärkte abermals seine präventiven und individuellen Betreuungsangebote. 430 Familien haben im Vorjahr etwa beim Familienempowerment, das seit über zehn Jahren Nachbarschaftshilfen organisiert, Rat und Hilfe gesucht. Mit 188 Neuanfragen erneut eine Steigerung der Nachfrage verzeichnete „Netzwerk Familie“, ein gemeinsames Angebot von Kinderdorf, aks und der Kinder- und Jugendfachärzten. Insgesamt wurden 300 Familien mit 586 Kindern durchschnittlich ein Jahr lang begleitet. 32 Frauen konnten bereits während der Schwangerschaft erreicht werden. Die Bedeutung der „Frühen Hilfen“ wird auch von Kinder- und Jugendfacharzt Harald Geiger betont, der im aktuellen Jahresbericht mit einem Gastartikel vertreten ist.

Schutz und Sicherheit

Mit sieben Kinderdorf- und drei Außenfamilien, zwei familiären Wohngruppen sowie zwei individuellen Betreuungsformen stehen im Kinderdorf Kronhalde insgesamt 72 Plätze und damit 14 Plätze zusätzlich zur Verfügung. Von der neu benannten Paedakoop (Sozialpädagogische Schule) wurden ergänzend zu den stationären die ambulanten Angebote weiter ausgebaut und insgesamt fast 100 Kinder und Jugendliche betreut. 53 Kinder fanden in der Auffanggruppe, die heuer ihr 30-jähriges Bestehen feiert, Schutz und Sicherheit in akuten familiären Krisen. Zwölf Kleinkinder wurden in privaten Krisenfamilien betreut.

Auch ambulant wurde Beträchtliches geleistet: Die fünf Regionalteams des Ambulanten Familiendienstes unterstützten 2013 mit 42.800 Stunden Betreuungsaufwand 277 Familien in instabilen Lebenslagen. In den Besuchscafés in Bregenz und Feldkirch hatten 65 Kinder während 259 Besuchen die Möglichkeit zu Kontakten zum getrennt lebenden Elternteil. Und insgesamt waren es über 1500 Ehrenamtliche, die sich neben anderen im letzten Jahr für benachteiligte Kinder engagiert haben.

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