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Hohenems: Pro-Kopf-­Verschuldung gesunken

Erfreulich ist der Rechnungsabschluss 2013, der nun beschlossen wurde, in Hohenems.

Insgesamt weist der Hohenemser Haushalt 2013 Ein- und Ausgaben in der Höhe von 33,8 Millionen Euro aus. Er liegt damit um 0,4 Millionen Euro oder 1,2 Prozent unter dem Rechnungsabschluss 2012. Zudem ist er auch wesentlich positiver als der Voranschlag 2013. Zurückzuführen sei diese gute Entwicklung auf eine Steigerung der laufenden Einnahmen um 1,9 Millionen oder 6,5 Prozent gegenüber dem Abschluss 2012, während die laufenden Ausgaben lediglich um 0,7 Millionen Euro oder 2,8 Prozent anwuchsen.

Konkret konnten durch Verhandlungen der Standortgemeinden und des Gemeindeverbands mit dem Land die Kostenbelastung im Krankenhausbereich deutlich gesenkt werden. Weiters mussten einige Projekte auf 2014 verschoben werden beziehungsweise konnten 2013 nicht zur Gänze abgerechnet werden. Zudem war die Entwicklung der Zinsen und des Frankenkurses günstiger als zu Jahresbeginn angenommen. Daher waren zum Ausgleich des Abschlusses zwar die Auflösung von Rücklagen in der Höhe von 0,7 Millionen Euro aber keine neuen Darlehen notwendig.

Investitionen

Die Stadt Hohenems tätigte 2013 Investitionen in der Höhe von rund drei Millionen Euro, um 1,9 Millionen mehr als im Jahr davor. Die wichtigsten liegen im Straßen- und Radwegeaus- und -neubau, im Hochwasserschutz und im Kunstrasenplatz für das Herrenriedstadion.

Da 2013 keine neuen Darlehen aufgenommen wurden, verringerte sich der Schuldenstand von 22,5 Millionen auf unter 20,4 Millionen. Dazu kommt ein Schuldenstand der Stadt Hohenems Immobilienverwaltungsgesellschaft in der Höhe von 11,6 Millionen. Insgesamt sinkt damit die Pro-Kopf-Verschuldung von 2145 auf 1977 Euro.

„Der Rechnungsabschluss 2013 zeigt ein recht erfreuliches Bild und stellt eine gute Basis für kommende Budgets und für die mittelfristige Finanzplanung dar“, sagt Bürgermeister Richard Amann. Er sieht einige recht anspruchsvolle Projekte, die es in den nächsten Jahren umzusetzen gilt: „Neben dem Betriebsgebiet BBA14 und der bereits gestarteten Innenstadtentwicklung stehen nach der Sanierung der Volksschule Herrenried der Neubau einer Volksschule im Süden der Stadt, das neue Rettungsheim beim Neudorfer-Haus sowie ein neues Rathaus an.“ Um den steigenden Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen zu decken, soll weiters in der Harrachgasse eine neue Kinderbetreuungseinrichtung entstehen. Die Westfassade der Pfarrkirche St. Karl soll saniert werden und im Herbst 2015 soll der neue Bahnhofsvorplatz eröffnet werden – mit einer Skulptur, für die ein geladener Wettbewerb erfolgt, so nur einige von weiteren Vorhaben.

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