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Karas holt im Ländle die meisten Vorzugsstimmen

Wolfurter Alt-Bürgermeister Erwin Mohr mit 759 Vorzugsstimmen bester Vorarlberger.

Am Mittwoch wurde das endgültige Ergebnis der Europawahl bekannt gegeben. Demnach stimmten 106.033 Vorarlberger für die unterschiedlichen Kandidaten. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 39,2 Prozent.

Die meisten Stimmen entfielen auf die ÖVP (28,2 Prozent). Platz zwei belegten überraschend die Grünen (23,3 Prozent). Dahinter folgten die FPÖ (17,1 Prozent), die Neos (14,9 Prozent) und die SPÖ (10,6 Prozent). Abgeschlagen, ohne Sitz im Parlament blieben die Reformkonservativen um Ewald Stadler (2,2 Prozent), Europa anders (1,7 Prozent), EU-Stop (1,6 Prozent) sowie das BZÖ (0,4 Prozent).

Vorzugsstimmen-Kaiser

Die meisten Vorzugsstimmen im Land konnte der Spitzenkandidat der ÖVP, Othmar Karas, verbuchen. 2331 Bürger schenkten ihm das Vertrauen. Die Kärntnerin Elisabeth Köstinger (Listenplatz 2) erhielt 1023 Vorzugsstimmen, der Wolfurter Altbürgermeister Erwin Mohr (Listenplatz 11) kam auf 759.

Die Grünen Wähler unterstützten neben Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek (1432) auch den Listen-Zweiten Michael Reimon (293) sowie Madeleine Petrovic (197). Die Wienerin und ehemalige Bundessprecherin (1994 bis 1996) hatten einen Vorzugsstimmen-Wahlkampf geführt. Die Vorarlberger Kandidaten Antje Wagner (Listenplatz 12) und Ekkehard Muther (Listenplatz 30) kamen auf 193 bzw. 136 Vorzugsstimmen.

Bei den Freiheitlichen favorisierten 577 Wähler Spitzenkandidat Harald Vilimsky, 328 Wähler gaben dem Dornbirner Reinhard Bösch (Listenplatz 10) den Vorzug.

Bei der SPÖ stimmten 124 Personen explizit für den Röthner Gerhard Kilga (Listenplatz 9), 717 schenkten Spitzenkandidat Eugen Freund das Vertrauen.

Beeindruckende 479 Vorzugsstimmen erhielt der in Wien lebende Vorarlberger Anton Fink (Listenplatz 2 bei den Neos). Angelika Mlinar konnte 629 verbuchen.

Ewald Stadler, dieses Mal für die Reformkonservativen am Start, kam auf 138 Vorzugsstimmen, Christoph Alton (Listenplatz 10) hatte mit 296 die Nase noch vor dem Spitzenkandidaten.

Sonja Schlingensiepen

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