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Vorarlberger öfter mit Rad, Bus und Bahn unterwegs

Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten zeigt: Auto wird immer häufiger stehen gelassen.

Der Anteil der werktags mit dem Auto zurückgelegten Wege ist in Vorarlberg in den vergangenen fünf Jahren um einen Prozentpunkt auf 42 Prozent leicht zurückgegangen. Der Umweltverbund (öffentliche Verkehrsmittel, Rad, zu Fuß gehen) wird dagegen immer beliebter: Laut einer Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten von 2013 legen die Vorarlberger seit 2008 um zwei Prozent (48 Prozent) mehr Wege auf diese Weise zurück.

Weitere neun Prozent sind demnach als Mitfahrer unterwegs, während ein Prozent das Motorrad nutzt. An einem durchschnittlichen Arbeitstag erledigen die Vorarlberger ihre privaten und geschäftlichen Wege zu 42 Prozent mit dem Pkw. 2008 waren es noch 43 Prozent, vor zehn Jahren 44 Prozent. Der Autoanteil sei damit seit 2003 konstant rückläufig, heißt es am Mittwoch in einer Mitteilung der Landesregierung. Allerdings ging auch der Anteil der Insassen von 1,23 (2008) auf 1,21 Personen je Fahrzeug im Jahr 2013 zurück.

Zehn Kilometer pro Tag

Neun von zehn Vorarlbergern waren laut Befragung während der Woche außer Haus unterwegs und legten pro Tag 3,6 Wege zurück. Die durchschnittliche Weglänge betrug werktags zehn und am Wochenende rund 18 Kilometer. Knapp die Hälfte der Wege an Arbeitstagen (47 Prozent) wurden privaten Erledigungen, dem Einkaufen, Besuchen und der Freizeit gewidmet, 28 Prozent dem Weg zur Arbeit.

Traditionell sind im Ländle viele Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Das hat sich auch 2013 nicht verändert, geht weiters aus der Umfrage hervor. Allerdings blieb der Anteil mit 15 Prozent gleich und wurde in den vergangenen fünf Jahren nicht gesteigert. Mit einem Elektrofahrrad wird ein Prozent aller Wege bestritten. Jeder zehnte Haushalt besaß 2013 ein E-Bike. Zu Fuß gehen steht bei den Vorarlbergern nicht sehr hoch im Kurs. An Arbeitstagen legten sie nur 19 Prozent aller Wege ohne ein Fahrzeug zurück. Der Anteil der Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln betrug 14 Prozent, um ein Prozent mehr als im Vergleichsjahr 2008.

Die durchschnittliche Weglänge mit dem Auto betrug 13 Kilometer, die durchschnittliche Entfernung eines Fußweges rund 1,3 Kilometer. In diesem Radius lagen auch sieben Prozent aller Pkw-Fahrten, die damit theoretisch auch zu Fuß zurückgelegt hätten werden können, heißt es seitens der Landesregierung.

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