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130.000 Euro Förderung für „Schaffa im Ländle“

Beschäftigungslosen zwischen 19 und 30 Jahren soll eine zweite Chance auf den Abschluss einer Lehrausbildung gegeben werden.

Schaffa im Ländle“ nennt sich eine neue Zielgruppenstiftung für junge Menschen im Alter von 19 bis 30 Jahren, die lediglich über einen Pflichtschulabschluss verfügen. 130.000 Euro Förderung seien kürzlich dafür bereitgestellt worden, berichteten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

Für die Betroffenen sei die Gefahr, in die Arbeitslosigkeit abzurutschen, überdurchschnittlich hoch. Mit „Schaffa im Ländle“ sollen daher gerade diese Jugendlichen aufgefangen und ihnen eine Art zweite Chance eröffnet werden. So werde den Beschäftigungslosen die Möglichkeit gegeben, eine Lehrausbildung mit begleitender Betreuung nachzuholen. Organisiert und durchgeführt wird „Schaffa im Ländle“ von Integra Vorarlberg. Neben Land und Arbeitsmarktservice (AMS) sind die Wirtschafts- und Arbeiterkammer weitere Projektpartner. „Vom erklärten Landesziel, jedem Jugendlichen eine gute Perspektive zu bieten, wollen wir weiterhin keinen Millimeter abrücken. Vorarlberg kann es sich nicht leisten, auch nur einen Jugendlichen zu verlieren“, betonte der Landeshauptmann.

Die junge Generation beim Ein- beziehungesweise Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt aktiv zu unterstützen, sei ein wichtiger arbeitsmarktpolitischer Schwerpunkt des Landes, sagte auch Karlheinz Rüdisser. Im Vordergrund der Maßnahme stehe, die Chancen und Perspektiven der Stiftungsteilnehmenden am Arbeitsmarkt „nachhaltig zu verbessern“. Ausbildungsmöglichkeiten gebe es in den Bereichen Verkauf, Tourismus, Handwerk und Technik. Die Dauer der Maßnahme betrage in der Regel 24 Monate, in begründeten Fällen sei eine Verlängerung von maximal 18 Monaten möglich. Das AMS zahlt den Teilnehmenden während ihrer Ausbildungszeit eine Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts. Hinzu kommen ein Mobilitätszuschuss und ein Stipendium. Aktuell befinden sich 50 Jugendliche in der Vorphase unmittelbar vor dem Stiftungseintritt.

Kooperationsvertrag

Gleich zu Beginn erhalten die Teilnehmenden vonseiten des Integra-Expertenteams Hilfe bei der Erarbeitung eines realistischen Ausbildungszieles und bei der Planung der Vorbereitungsmaßnahmen. Anschließend wird in Betrieben nach einer geeigneten Stelle gesucht. Ist eine solche gefunden, werden ein Kooperationsvertrag geschlossen sowie ein Bildungsplan vereinbart. Bis zur Erreichung des Maßnahmenziels werden Verantwortliche in den Unternehmen und Stiftungsteilnehmende von den Experten der Integra gecoacht. Es gibt Lernhilfen sowie ein Erfolgs- und Bildungscontrolling.

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