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Vorarlberg mit 4,5 Prozent Plus bei Neugründungen

994 Gründer und Gründerinnen wagten im Jahr 2014 den Schritt in die Selbstständigkeit.

Österreichweit wurden im Vorjahr 28.490 Unternehmen gegründet, was einem leichten Plus von einem Prozent entspricht. In Vorarlberg steht ein Plus von 4,5 Prozent zu Buche. Darüber informierte Christoph Mathis, Leiter des Gründerservice in der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV). Traditionell stark sei der Frauenanteil. In Vorarlberg betrage dieser 47,3 Prozent, österreichweit 43,5 Prozent. Das Durchschnittsalter der Vorarlberger Neugründer liege mit 38,4 Jahren knapp über dem Österreich­wert (37,4 Jahre).

GmbH-Gründungen

Bei der Gründungsform dominieren in Österreich mit 80,2 Prozent die Einzelunternehmen. An zweiter Stelle liegen die GmbHs mit 14,7 Prozent aller Neugründungen, die auf den höchsten Wert seit 1996 zulegen konnten, nämlich plus 1131 im Vergleich zum Jahr 2012. Vor, während und in den ersten Jahren der Gründung ist das WKV-Gründerservice wichtigster Ansprechpartner. „Die Gründungsberatungen sind von 679 (2013) um vier Prozent auf 707 angestiegen. Insgesamt gab es 1020 (Plus zehn Prozent) Beratungen“, sagte Mathis. 1188 elektronische Gewerbeanmeldungen seien 2014 verzeichnet worden.

Nach den Gründungsmotiven befragt, gaben 70,7 Prozent der Vorarlberger Neugründer an (Ö: 60,3 Prozent), die Verantwortung, die sie als Angestellter zu tragen haben, in das eigene Unternehmen einbringen zu wollen. 65,9 Prozent wählten den Weg in die Selbstständigkeit wegen einer flexibleren Zeit- und Lebensgestaltung (Ö: 64 Prozent).

Neue Perspektiven

Für 47,6 Prozent bietet die Selbstständigkeit neue Berufsperspektiven (Ö: 57,1 Prozent) und 59,8 Prozent wollen „lieber der eigene Chef sein, als einen Chef zu haben“ (Ö: 58,2 Prozent).

Nach Umfrageergebnissen seien die Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und Abgaben, die Finanzierung sowie allgemein rechtliche Anforderungen und Amtswege, aber auch der Zugang zu Kunden die größten Hindernisse für den Schritt in die Selbstständigkeit, meinte WK-Präsident Manfred Rein.

Handlungsbedarf, um das Gründen noch besser zu unterstützen, sieht Rein neben der sozialen Absicherung und der Finanzierung vor allem in einer steuerlichen Entlastung der Unternehmen sowie in der Vereinfachung des Verwaltungsaufwandes für Jungunternehmer.

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