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Nein zu tagesklinischer Vermietung der Mehrerau

Bregenz. FPÖ-Gesundheitssprecher Hubert Kinz begrüßt den Vorschlag des Obmannes und Sprechers der niedergelassenen Ärzte, Rudolf Brugger, den Operationsbereich des Sanatoriums Mehrerau als tagesklinische Einrichtung zu vermieten. „Mit dieser Initiative würden wir dem Ziel, das Belegarztsystem in der Mehrerau zu erhalten, einen Schritt näher kommen und die vor Jahren getätigten Millioneninvestitionen in den OP-Saal würden nicht von heute auf morgen zunichte gemacht“, meinte Kinz. Gesundheitslandesrat Christian Bernhard solle den Vorschlag prüfen.

Der Gesundheitslandesrat wiederum verweist auf Prüfungen, die vor Monaten erfolgt seien und winkt ab. Aufgrund von Qualitätsvorschriften sei die Durchführung ganzer Operationsgruppen in der Mehrerau nicht mehr zulässig. Erst im Februar 2014 wurde die Durchführung von Tonsillektomien (Entfernung der Gaumenmandeln) ausdrücklich untersagt. Auch der Vorschlag im Krankenhaus Mehrerau Endoprothesen einzusetzen, wider­spreche den österreichweiten Qualitätsvorgaben. „Es macht deshalb keinen Sinn, solche Eingriffe an diesem Standort weiterhin vorzunehmen. Schließlich gibt es genügend Standorte im Land, die sich für solche Operationen besser eignen“, sagte Bernhard.

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