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Prisma verkauft Teile des VWP-Areals

Unternehmerfamilie Längle kauft den Büro-Gebäudekomplex im hinteren Bereich des Vorarlberger Wirtschaftsparks (VWP) in Götzis.

Im Frühjahr 2012 hat der Dornbirner Standort- und Immobilienprojektentwickler Prisma das Areal des Vorarlberger Wirtschaftsparks (VWP) in Götzis von der UniCredit Bank Austria gekauft. Während die Um- und Neubauarbeiten sowie die Sanierungen auf dem Gelände fortschreiten, fiel von Seiten der Prisma Entscheidung, sich wieder von einem beachtlichen Teil des Areals zu trennen. Dieser wurde bereits weiterverkauft. Konkret handelt es sich um jenen Gebäudekomplex im hinteren (südlichen) Teil des VWP-Areals, der aus drei markanten sternförmigen Gebäuden mit einem gemeinsamen Erdgeschoss samt zwei Tiefgaragen-Ebenen besteht. Gekauft hat den Gebäudekomplex die Unternehmerfamilie Längle, die das gleichnamige Beschichtungsunternehmen in Klaus betreibt.

Hohe Sanierungskosten

Es handle sich bei dem verkauften Gebäudekomplex um den ehemaligen Bauteil II des VWP, wie Prisma-Vorstand Bernhard Ölz erklärte. Dort seien derzeit noch Büroflächen im Umfang von rund 4600 Quadratmetern untergebracht. „Die Sanierung dieser Gebäude umfasst ein großes Investitionsvolumen. Deshalb haben wir einen uns vertrauten Investitionspartner gesucht und mit der Familie Längle auch gefunden“, begründet Ölz den Schritt. Denn Dietmar Längle, der geschäftsführende Gesellschafter des Beschichtungsunternehmens, sei auch Mitinvestor beim Garnmarkt-Areal in Götzis. Zum Kaufpreis machte Ölz keine Angaben.

Dieser Verkauf ist insofern überraschend, als dass bei den bisherigen Präsentationen der Pläne zur Neugestaltung des VWP keine Rede davon war, dass Prisma externe Investoren an Bord holen werde oder Teile des Areals weiterverkaufen wolle. Nunmehr wechselt gleich rund ein Viertel der Nutzflächen des alten VWP den Besitzer.

70 Mietwohnungen geplant

Dietmar Längle erklärte, dass man den Gebäudekomplex grundlegend sanieren und rund 70 hochwertige Mietwohnungen einrichten werde. Befragt nach den Gründen für dieses Investment sagte Längle, dass er es als eine reizvolle Aufgabe sehe, im Umfeld des neuen Vorarlberger Wirtschaftsparks diese Immobilien zu entwickeln. Der Erwerb der Gebäude erfolge nicht zu Spekulationszwecken, sondern sei langfristig angelegt.

Bei den beiden vorhandenen Tiefgaragen-Ebenen wird es eine geteilte Nutzung geben, wenngleich die gesamte Immobilie im Besitz der Familie Längle bleibt. Konkret soll eine Ebene für die Hausbewohner zur Verfügung stehen, die andere Ebene für Büronutzer des VWP. Abgewickelt wurde der Grundstücksverkauf übrigens über die AJAS Immo GmbH, hinter der jetzt die vier Töchter von Dietmar Längle, nämlich Andrea, Julia, Anja und Sonja Längle stehen. Dietmar Längle ist Geschäftsführer des Immobilienunternehmens. Genau genommen hat also nicht die Liegenschaft den Besitzer gewechselt, sondern die AJAS Immo GmbH, der das Grundstück gehört. ##NEUEWirtschaft##

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