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Finanzminister als gutes Omen

Aus dem ganzen Land sind Wirtschaftstreibende und politisch Verantwortliche am Donnerstagabend nach Bludenz gepilgert: Der Wirtschaftsbund hatte zum Neujahrsempfang geladen und konnte dazu den politischen Shooting-Star der Alpenrepublik als Referenten präsentieren: Finanzminister Hans Jörg Schelling lockte die Ländle-Elite in Scharen in den bereits närrisch geschmückten Stadtsaal. Bevor der Minister aber zu seinem interessanten und mit Anekdoten und Witzen gespickten Referat ansetzen konnte, wurde er schon am Eingang vom Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart und Festspielpräsidenten Hans Peter Metzler abgefangen: Über den Hintereingang ging es zu einer Besprechung „über Dinge, die uns der Finanzminister zugesagt hat, und an die wir ihn einfach kurz erinnern wollen“, sagte Linhart. Der Bludenzer Bürgermeister Mandy Katzenmayer begrüßte die gut 300 Gäste – darunter Landeshauptmann Markus Wallner, seinen Vor-Vorgänger Martin Purtscher, Landtagspräsident Harald Sonderegger, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser sowie die Gastgeber des Wirtschaftsbundes mit WKV-Präsident Manfred Rein (Landesobmann), Adi Concin (Bezirksobmann) und Thomas Lins (Ortsobmann) an der ­Spitze. Neben seinen Statements zur aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage nützte Schelling die Gelegenheit, um seinem Parteikollegen Mandy Katzenmayer Mut für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen zu machen: Überall, wo er, Schelling, im niederösterreichischen Wahlkampf aufgetreten sei, hätten die dortigen ÖVP-Kandidaten gewonnen.

thomas hechenberger

Drei Fragen an ...

1. Sie waren in der Wirtschaft sehr erfolgreich: Können Sie Ihre Managementerfahrungen in die Politik einbringen?

hans jörg schelling: Wenn es im Wirtschaftsleben Herausforderungen gibt, setzt man sich mit Fachleuten zusammen, analysiert die Lage, sucht einen Lösungsweg und setzt ihn unmittelbar um. In der Politik gibt es zwischen Problemerkenntnis und der Umsetzung von Lösungen lange und oft mühsame Wege.

2. Ihr politisches Credo?

schelling: Wir haben das Land nicht von unseren Ahnen geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen. Wir müssen den Mut haben, nicht das Populäre, sondern das langfristig Richtige zu tun. Die Menschen sind auch bereit mitzugehen, wenn wir unser Handeln entsprechend erklären. Wir müssen das Richtige populär machen.

3. Mit der Steuerreform sollen die Steuerzahler um fünf Milliarden Euro entlastet werden. Ist das möglich?

schelling: Das ist möglich, wenn wir die notwendigen Strukturänderungen durchführen, Förderungen durchforsten und Bürokratie abbauen. So gesehen liegt in der Steuerreform auch eine historische Chance.

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