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Gemeinschaftsstand: Erstes Hineinschnuppern in Messe

Wie wichtig eine Messepräsenz für kleine Unternehmer ist, darüber spricht Bernhard Feigl, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. Bei der com:bau teilen sich derzeit fünf Mitglieder in der Halle 12 ­einen Gemeinschaftsstand.

Welche Mitglieder können den Gemeinschaftsstand der Sparte Gewerbe und Handwerk auf der com:bau in Halle 12 nutzen?

Bernhard Feigl: Grundsätzlich waren alle Mitglieder eingeladen sich am Gemeinschaftsstand zu beteiligen. Vor allem kleinen Unternehmen sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich erstmals auf der com:bau zu präsentieren.

War der Andrang groß?

Feigl: Ziel war es, dass sich möglichst viele Betriebe auf dieser Fachmesse präsentieren, die heuer deutlich mehr Teilnehmer hat als 2014. Den Gemeinschaftsstand sehen wir als Zwischenschritt. Mit fünf Anmeldungen beziehungsweise fünf Mitgliedsbetrieben der Sparte Gewerbe und Handwerk war die Nachfrage zufriedenstellend.

Wie wurden die Unternehmen ausgewählt?

Feigl: Das Handwerk ist in Vorarlberg besonders vielfältig und spielt in Sachen Qualität in der obersten Liga. Es ist weniger die Auswahl, sondern vielmehr die Vielfältigkeit, die Kunden begeistert. Wie bereits erwähnt, wurden alle bauspezifischen Mitgliedsbetriebe der Sparte Gewerbe und Handwerk angeschrieben.

Wieso haben sich die Spartenverantwortlichen dazu entschieden, einen solchen Stand anzumieten?

Feigl: Wir nutzen alle Möglichkeiten, um unsere Betriebe zu erreichen und einen guten Service zu bieten. Am Ende des Tages geht es um gute Geschäfte. Der Gemeinschaftsstand rundet das gesamte Programm ab. Das Angebot soll vor allem neuen Betrieben die Möglichkeit eröffnen, ein erstes Mal kostengünstig in die com:bau hinein zu schnuppern, um eventuell im darauffolgenden Jahr dann einen eigenen Stand auf der Fachmesse zu bespielen.

Wie wichtig ist es für kleine Unternehmer, sich auf der com:bau zu präsentieren?

Feigl: Grundsätzlich ist es für neue Betriebe wichtig sich ein entsprechendes Netzwerk beziehungsweise einen entsprechenden Kundenstock zu verschaffen. Dafür bietet die com:bau eine sehr gute Möglichkeit. Messen sind generell eine gute Möglichkeit für Unternehmen, sich am Markt zu präsentieren und bekannt zu werden.

Wie schwer ist es für kleine Firmen sich in der Branche durchzusetzen?

Feigl: Einerseits können sich kleinere Unternehmen schneller auf sich ändernde Märkte einstellen und flexibler reagieren, als dies bei großen der Fall ist. Andererseits müssen sich Klein- beziehungsweise Jungunternehmer zuerst entsprechende Netzwerke schaffen, um genügend Aufträge lukrieren zu können.

Mit welchen Problemen haben Kleinunternehmener zu kämpfen?

Feigl: Eines der größten Probleme ist sicher die zunehmende Bürokratisierung beziehungsweise die immer weniger nachvollziehbaren Gesetze, Verordnungen und Normen. Diese behindern speziell Jungunternehmer in ihrer Entwicklung.

Sind solche Gemeinschaften auch bei anderen Messen angedacht?

Feigl: Bereits bei der „Schau“ (26. bis 29. März, Anm.), werden wir als Sparte Gewerbe Handwerk einen gemeinsamen Messeauftritt haben. Fokussiert auf Nachwuchsrekrutierung werden wir Handwerker bei der Arbeit präsentieren und gleichzeitig dazu einen Bundeslehrlingsleistungswettbewerb durchführen. Gemeinsame Auftritte werden von der WKO auf fast allen namhaften Messen weltweit angeboten. Es ist ein erklärtes Ziel im Außenhandel mit geballter Kraft aufzutreten.

Interview wurde per E-Mail geführt: Dunja Gachowetz

■ Informationen zur Sparte unter www.gewerbe-handwerk.com

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