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Erster Vorarlberger Hackathon

14 Teams setzten beim „Umma Hüsla Hacka­thon“ in Dornbirn innerhalb von 28 Stunden ein Projekt um. Ini-tiatoren und Teilnehmer waren zufrieden mit der Veranstaltung.

Ein selbst gewähltes Softwareprojekt innerhalb von 28 Stunden umsetzen. Darum ging es beim ersten Vorarl­berger Hackathon, der am Wochenende im Cowork­ing Space des Campus Dornbirn über die Bühne gegangen ist. Einer Aussendung zufolge haben 42 Programmierer – vom Schüler bis zur Führungskraft – an der Veranstaltung teilgenommen.

Ziel der Organisatoren war es, die Software-Entwicklungsszene in Vorarlberg zu fördern. Denn während der weltweite Trend in Richtung Start-ups und Digitalisierung gehe, liegen aus ihrer Sicht in Vorarlberg ungenutztes Potenzial sowie ein hervorragender Wirtschaftsstandort brach. „Die regionale Wirtschaft sollte aufhören, sich vor dem Druck aus China und anderen Ländern zu fürchten. Denn die Zukunft liegt nicht auf den Förderbändern der Welt, sondern in den Rechenzentren von Silicon Valley und Co.“, betonte Guntram Berchtold von Stars Media. Er hat gemeinsam mit Johannes Moser (Hagen Management) und Christoph Klocker (Vedanova) den „Umma Hüsla Hackathon“ organisiert.

Signal an die Öffentlichkeit

Bei der ersten Auflage sei es vor allem darum gegangen, die Community zu aktivieren und herauszufinden, wie sich die regionale Szene verbinden lasse. Zudem solle die Veranstaltung ein Signal an die Öffentlichkeit sein und die Möglichkeit bieten, Netzwerke zu knüpfen. Diese Ziele sind erreicht worden, sind sich die Initiatoren sicher. Das würden nicht nur die Endergebnisse der Entwickler zeigen. Auch die Teilnehmer hätten ihr Interesse an einer zweiten Auflage des Hackathons im Jahr 2016 bekräftigt. Insgesamt haben im Rahmen der Veranstaltung 14 Teams ihre Projektidee umgesetzt. Ein Großteil der Programmierer sei vom eigenen Arbeitgeber entsendet worden, heißt es in der Aussendung. Denn für die regionalen Software-Unternehmen wie etwa Webgears mit Sitz in Götzis sei es selbstverständlich, Initiativen dieser Art zu unterstützen.

Arbeiten und Netzwerken

Die dabei verwirklichten Vorhaben waren vielfältig. Die Programmierung eines Roboters war genauso Thema wie die Entwicklung von Spielen oder die Optimierung bekannter Social-Media-Plattformen. Mit den Worten „Ihr habt 28 Stunden Zeit, also genau so lange, wie der Tag eines Hackers dauert,“ eröffnete Berchtold Freitagmittag die Entwicklungsphase. Vertieft in die Projekte wurde auch während der Nachtstunden fleißig programmiert. Neben der eigentlichen Arbeit nutzten die Fachkräfte ihre Zeit zum Netzwerken. Schüler und Studenten unterhielten sich mit Entscheidungsträgern. Developer fachsimpelten über Programmiersprachen, Projekte sowie Lösungen für theoretische und praktische Probleme. Nach Ablauf der Zeit wurden die Ergebnisse präsentiert.

Unter den verwirklichten Projekten war beispielsweise eine Spiele-App, die vier Maturanten der HAK Bregenz programmiert haben. Für das Team von Towa hatte dagegen die büro-eigene Kaffeemaschine als Inspiration gedient. Sie schafften es am Ende des Events, eine handelsübliche Vollautomatikmaschine über ein Mikrofon beziehungsweise via Facebooklikes zu bedienen.

Unter der Internetadresse https://abendstille.at/itsfishy/ ist das Projekt der Programmierer der Hagen Management GmbH abrufbar. Mithilfe einer Spur aus Brotkrumen muss bei dem Spiel ein Fischschwarm durch das Wasser gelenkt werden – vorbei an Sanddünen und Kraken. Ebenfalls ausprobieren können Interessierte die Arbeit des Teams der Götzner Fusonic GmbH. Dieses hat ein Tool entwickelt, das das Arbeiten mit Screenshots erweitern und erleichtern soll. Das Programm ist auf http://www.phantomshot.io/ abrufbar.

Spannende Endergebnisse

Alle beteiligten Programmierer zogen ein positives Resümee. „Es wurden durch die Bank spannende Endergebnisse abgeliefert. Zudem kümmerten sich liebe Menschen sehr zuvorkommend um uns“, betonte Marco Tovilo (Gesellschafter und technischer Leiter bei der Bregenzer Digitalagentur Towa). Christian Bader, Entwickler bei Massive Art in Dornbirn, lobte die Arbeit der Veranstalter und die guten Rahmenbedingungen beim Hackathon.

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