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Kindern neue Perspektiven eröffnen

Nach dem Einsatz für die Opfer der Erdbeben-Katastrophe in Haiti engagiert sich Robert Moosbrugger nun für Projekte der Caritas in Armenien.

Wenn Robert Moosbrugger heute nach Haiti, fünf Jahre nach der dortigen Erdbebenkatastrophe, kommt, dann sind die Veränderungen, die durch internationale Hilfe und die Anstrengungen der Bevölkerung vor Ort möglich wurden, augenscheinlich: „Mit den Spenden aus Österreich wurden für 428 Familien neue Häuser gebaut, 400 Familien wurden zudem bei der Reparatur ihrer beschädigten Häuser unterstützt.

Gemeinsam mit den Salesianer-Schwestern Don Boscos baute die Caritas ein zerstörtes Waisenhaus am Stadtrand von Port-au-Prince als Kinderdorf wieder auf. Das neue Gebäude gibt 150 Mädchen und deren Betreuerinnen und Betreuern ein Dach über dem Kopf. In Cité Soleil, einem der ärmsten Stadtteile von Port-au-Prince, hat die Caritas eine Schule für 1200 Kinder wieder aufgebaut.“ Die Hauptstadt erhole sich nur langsam vom Erdbeben. Die unzähligen Zeltstädte auf öffentlichen Plätzen seien zwar inzwischen aus dem Stadtbild verschwunden. Aber die Wiederaufbauarbeiten gingen nur sehr schleppend voran und zahlreiche Menschen lebten weiterhin in provisorischen Notunterkünften, berichtet Mossbrugger über die derzeitige Situation.

Schul-Zugang sichern

Zudem kämpfe der ärmste Staat Lateinamerikas mit Arbeitslosigkeit und einer hohen Analphabetenrate. Deswegen dürfe das Land auch fünf Jahre nach dem Erdbeben nicht vergessen werden. Schlüssel für die Zukunft des Landes ist aus Sicht der Caritas der Zugang zu Schule und Bildung – deshalb werden über 5000 Grundschüler mit Schulmaterialien und Lehrer durch Fortbildungen unterstützt.

Robert Moosbrugger ist in der Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg tätig und engagiert für den Aufbau von „Emils Kleiner Sonne“, einer Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Armenien, tätig.

Dieses Projekt gilt als zukunftsweisend für die ganze Region und wurde mit enormer Unterstützung zahlreicher Vorarlberger Firmen und Privatpersonen – allen voran Reiseunternehmer Emil Nachbaur – umgesetzt. „Es ist für viele wirklich zu einer Herzensangelegenheit geworden“, berichtet Moosbrugger.

Leuchtturm-Wirkung

Die Bauarbeiten am Gebäude seien so gut wie fertig, momentan erfolgten letzte Komplettierungen der Inneneinrichtung. „Aber in wenigen Wochen können die Kinder das Haus beziehen.“ Große Aufgabe für heuer ist, dieses neue Gebäude auch mit Leben zu füllen, die Eingliederung der Kinder und Jugendlichen zu optimieren. Es sei aber schon spürbar, dass von diesem Haus eine Leuchtturm-Wirkung ausgehe und es eine positive Veränderung über die Grenzen der Stadt Gyumri hinaus mit sich bringe, sagt Moosbrugger.

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