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Dornbirner Unternehmer mit Wirtschaftslage zufrieden

Befragung der Wirtschaftstreibenden zeigt große Investitionsbereitschaft.

Weitgehend positiv ist die Stimmung unter den Dornbirner Wirtschaftstreibenden. Das geht aus einer aktuellen Befragung hervor, die von den Verantwortlichen des Standort- und Gründerzentrums durchgeführt worden ist. Am Mittwoch sind daraus erste Zahlen präsentiert worden. „Derzeit wird noch an der detaillierten Auswertung gearbeitet. Diese dürfte in etwa zwei bis drei Wochen vorliegen“, erklärte Marco Fehr vom Standortzentrum.

440 Unternehmer aus der Messestadt haben sich seinen Angaben zufolge an der Umfrage im vergangenen November beteiligt. Insgesamt seien 2500 Fragebögen verschickt worden. „Eine Rücklaufquote von rund 18 Prozent ist dabei ein sehr gutes Ergebnis und die Befragung durchaus aussagekräftig“, betonte Fehr. Zudem seien unter den 440 Betrieben alle Branchen und sowohl kleine als auch große Firmen vertreten.

Ein Großteil der befragten Wirtschaftstreibenden schätzt die derzeitige Auftragslage als „sehr gut“ (29,7 Prozent) oder „eher gut“ (56,9 Prozent) ein. Ähnlich fällt die Bewertung der Entwicklung der eigenen Branche aus. „Sehr gut“ wird diese von 18,2 Prozent beurteilt. 58,5 Prozent schätzen diese immerhin „eher gut“ ein.

Die positive Stimmung wirkt sich demnach auch auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmer aus. So will ein Viertel in naher Zukunft in den Standort investieren. Insgesamt etwa 56 Millionen Euro wollen die Befragten dabei lockermachen. „Das ist eine enorme Summe“, kommentierte dies Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Sie sieht sich durch das Ergebnis der Umfrage in ihrem Weg bestätigt.

Weiterentwicklung

Gleichzeitig lobte sie die Arbeit der Mitarbeiter des Standort- und Gründerzentrums. Denn die dortigen Experten beraten einerseits Interessenten, die sich mit ihrem Betrieb in Dornbirn niederlassen wollen. Andererseits sind sie auch für die Weiterentwicklung des Standortes verantwortlich.

So werde derzeit etwa an der Erweiterung der Betriebsgebiete im Norden und Süden der Stadt gearbeitet. Insgesamt sollen dabei 600 neue Arbeitsplätze entstehen. Mit zwei Unternehmen gebe es bereits konkrete Vereinbarungen über eine Ansiedlung. Mit zwei weiteren würden die Verhandlungen laufen.

Um auch für die Zukunft gerüstet zu sein, wird seitens des Standortzentrums auch Flächenmanagement betrieben. So werden Grundstücke in günstigen Lagen erworben, um diese später für Betriebs­ansiedelungen nutzen zu können.

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