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Präsidentenamt für Vorarlberger Primararzt

Günter Höfle vom LKH Hohenems steht seit Jahresbeginn der Österreichischen Gesellschaft für Endokrinologie und Stoffwechsel vor.

Es ist für mich eine große Ehre, diese Präsidentschaft übernehmen zu dürfen“, erklärte Primar Professor Dr. Günter Höfle von der Inneren Medizin am Landeskrankenhaus Hohenems. Ziel der Österreichischen Gesellschaft für Endokrinologie (Öges), an deren Spitze Höfle nun steht, ist die Förderung der experimentellen und klinischen Forschung sowie die Lehre und Praxis auf dem Gebiet der Endokrinologie und des Stoffwechsels. Zudem werden die Ärztekammer in Ausbildungsfragen beraten und Preise für wissenschaftliche Arbeiten im Fachgebiet vergeben. Eine nationale Jahrestagung sowie spezifische Fortbildungsveranstaltungen zählen ebenfalls zu den Aktivitäten der Gesellschaft.

Doch was genau bedeutet Endokrinologie? „Das ist die Lehre von den Hormonen. Endokrin heißen Hormondrüsen. Diese geben ihr Produkt direkt ins Blut ab”, erklärt Höfle. Hormone selbst sind Botenstoffe, die von spezialisierten Zellen produziert und meistens in den Blutkreislauf abgegeben werden. Dadurch werden spezielle Regulationsfunktionen an den Zellen der Organe verrichtet.

Spezialgebiet

Die medizinische Endokrinologie ist ein Spezialgebiet der Inneren Medizin. Typische Betätigungsfelder sind Erkrankungen der Nebennieren oder Schilddrüse, verschiedene Störungen der Bauchspeicheldrüse wie zum Beispiel Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie spezielle Stoffwechselstörungen.

Endokrine Störungen können alle Menschen betreffen, vom Neugeborenen bis zum Greis. Leichtere Fälle sind sehr häufig. Behandlungsbedürftig sind oft jedoch nur die schwereren Störungen. Die Behandlung ist unterschiedlich – je nachdem, welches Hormon beziehungsweise welche Drüse betroffen ist und welche Erkrankung vorliegt. Das Spektrum reicht von der ernährungsmedizinischen Behandlung über die Gabe des fehlenden Hormons oder die Notwendigkeit einer Operation (etwa bei hormonproduzierenden Tumoren) bis hin zur Bestrahlung.

„Die Kunst der Endokrinologie besteht darin, die Fehlfunktion zu diagnostizieren und das individuell richtige Behandlungskonzept zu erarbeiten und anzuwenden“, resümiert der Experte.

Die Abteilung am LKH Hohenems ist auf die diagnostische Abklärung und die medikamentöse Therapie der meisten endokrinen Erkrankungen spezialisiert. „Für die endokrine Chirurgie, die nuklearmedizinische Diagnostik und die Strahlentherapie nutzen wir unsere guten Kontakte zu den entsprechenden externen Spezialisten“, erläutert Höfle.

Viele endokrine Erkrankungen würden auch von niedergelassenen Ärzten sehr gut behandelt. Daher könnten die Experten am LKH sich auch aus Ressourcengründen auf spezielle Fragestellungen konzentrieren.

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