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„ Die Rotkreuzler sind wie eine zweite Familie für mich“

Daniel Beller ist der neue Götzner Ortsstellenleiter.RotesKreuz Vorarlberg

Daniel Beller ist der neue Götzner Ortsstellenleiter.

RotesKreuz Vorarlberg

Interview. Daniel Beller wurde zum neuen Rotkreuz Ortsstellenleiter in Götzis gewählt. Der 25-jährige Dentaltechniker aus Altach folgt ­Thomas Nussbaum nach.

Vom Helfer beim Bodenverlegen zum Rotkreuz-Ortsstellenleiter – ein ungewöhnlicher Werdegang, wie kam es dazu?

Daniel Beller: Einer meiner besten Freunde war bereits beim Roten Kreuz und so kam es, dass ich beim Bodenlegen in der Ortsstelle Götzis mit anpackte. Der damalige Ortsstellenleiter hat dann mein Interesse an der Organisation geweckt. Infolge absolvierte ich alle notwendigen Ausbildungen und bin seit 2011 als Freiwilliger beim Roten Kreuz tätig. Ich habe bereits Erfahrung als Gruppen- und Zugskommandant. Zudem fungierte ich in den vergangenen beiden Jahren als Ortsstellenleiter-Stellvertreter. Das hat mich auf meine jetzige neue Aufgabe gut vorbereitet.

Was gefällt Dir an Deiner Tätigkeit beim Roten Kreuz?

Beller: Es ist ein gutes Gefühl, anderen Menschen zu helfen. Umso mehr Spaß macht es, da ich viele Mitglieder unserer Ortsstelle bereits vor meinem Eintritt kannte und ein tolles Arbeitsklima herrscht.

Wo bist Du überall im Einsatz?

Beller: Bei allen anfallenden Ambulanzdiensten in Götzis bin ich natürlich mit dabei, sei es das Hypomeeting, Sportveranstaltungen, Übungen mit den umliegenden Feuerwehren, der Faschingsumzug und noch vieles mehr. Die Rettungsdienste versehe ich in den Rotkreuz-Abteilungen Lustenau und seit Kurzem auch in Hohenems.

Gibt es einen Einsatz, der Dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Beller: Ein Bekannter hatte nachts einen Herzinfarkt, nach einer erfolgreichen Reanimation brachten wir ihn ins Krankenhaus. Zum Glück hat er alles gut überstanden. Neben solchen Momenten, in denen wir jemandem helfen konnten, bedeutet mir aber auch die Zusammenarbeit mit den Kollegen sehr viel, denn die Rotkreuzler der Ortsstelle Götzis sind wie eine zweite Familie für mich und wir treffen uns auch außerhalb der Dienstzeiten.

Wer steht Dir ab sofort als Ortsstellenleiter-Stellvertreter zur Seite?

Beller: Alexander Brändle, ein guter Freund, den ich bereits seit meiner Kindheit kenne. Er engagiert sich sehr in unserer Ortsstelle und hat bereits Erfahrung als ­Dienstführer. Wir bilden ein gutes Team. Und sollte ich einmal verhindert sein, weiß ich um seine tatkräftige Vertretung.

Was sind Deine Ziele als Dienststellenleiter?

Beller: Als Dienststellenleiter möchte ich mich vor allem für eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Blaulicht-Organisationen einsetzen. Auf diese Weise kann im Notfall schnell und effizient geholfen werden.

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