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Bewusstseinsbildung

Integrationsprojekt rund um Wertstoffe

Im Bludenzer Altstoffsammelzentrum startet ein neues Integrationsprojekt. Stadt Bludenz

Im Bludenzer Altstoffsammelzentrum startet ein neues Integrationsprojekt. Stadt Bludenz

Das richtige Verhalten in Sachen Mülltrennung sollen Flüchtlinge in Bludenz erlernen und verinnerlichen.

Ein neues Integrationsprojekt haben die Verantwortlichen der Stadt und des Sozialsprengels Raum Bludenz gestartet. Den rund 140 Asylwerbern, die derzeit in der Alpenstadt leben, soll dabei die Bedeutung der Abfall­entsorgung bewusstgemacht werden. Zudem sollen sie in Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung kommen, heißt es in einer Aussendung. Im Rahmen der Aktion werden die männlichen Bewohner des Flüchtlingshauses Brunnenfeld samstags die Mitarbeiter im Altstoffsammelzentrum (ASZ) bei ihrer Tätigkeit unterstützen.

Umgang mit Wertstoffen. Dadurch soll sich ein regelmäßiger Austausch zwischen den Schutzsuchenden sowie den Bewohnern der Stadt ergeben. Ebenso würden dadurch auch das wichtige Thema Umwelt und der Umgang mit Wertstoffen verstärkt in den Fokus gerückt.

„Die Wertstofftrennung, die die Asylwerber in ihren Unterkünften bereits im Kleinen erlernen und durchführen, hört eben nicht dort auf, sondern zieht sich weiter“, erläutert Karl Thaler, Leiter der Abteilung für Umwelt und Mobilität bei der Stadt Bludenz. Durch die Hilfe im ASZ sollen die Betroffenen die weiteren Arbeitsschritte kennenlernen, mitgestalten und dadurch verinnerlichen. Ziel des Projekts ist es, die Flüchtlinge zu mehr Eigenverantwortung anzuleiten. Letztendlich sollen sie in der Lage sein, sich untereinander in Sachen Umwelt und Abfall coachen zu können. So soll es in Zukunft in jeder Unterkunft einen verantwortlichen Abfallcoach geben, der seinen Mitbewohnern den richtigen Umgang mit Wertstoffen erklärt und sie zu mehr Umweltbewusstsein anhält.

Sozialer Kontakt. „Umwelt und die Auseinandersetzung mit Wertstoffen sind zwei in unseren Breiten sehr sensible und wesentliche Themen, umso wichtiger ist es, die Flüchtlinge hier auch aktiv einzubinden. Der soziale Kontakt ist für eine gut funktionierende Integration dabei das Um und Auf“, weiß Eva-Maria Hochhauser-Gams von der Fachstelle für Integration des Sozialsprengels Raum Bludenz.

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