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Woche des Waldes

Offensive in Sachen Waldpflege angekündigt

Bei einer Pressekonferenz wurde am Freitag eine Offensive in Sachen Waldpflege angekündigt. Außerdem soll der Fachkräftemangel bei den Forstarbeitern bekämpft werden. VLK/Wirth

Bei einer Pressekonferenz wurde am Freitag eine Offensive in Sachen Waldpflege angekündigt. Außerdem soll der Fachkräftemangel bei den Forstarbeitern bekämpft werden. VLK/Wirth

Beratung für Waldbesitzer sowie Verbesserung der Aus- und Weiterbildung der Forstarbeiter als Maß­nahmen.

Unter dem Motto „Wald ist Heimat“ steht die am Montag beginnende Woche des Waldes. Darüber haben am Freitag Landesrat Erich Schwärzler sowie Landesforstdirektor Andreas Amann informiert. Auf diese Weise werde zum Ausdruck gebracht, welch eminente Bedeutung der Grünraum für viele verschiedene Lebensbereiche der Bevölkerung habe. Gleichzeitig betonten Schwärzler und Amann, dass der Wald entsprechende Pflege benötigt. Ansonsten könne dieser seine vielfältigen Funktionen etwa als Rohstofflieferant, Schutz vor Naturkatastrophen, Energieträger oder Erholungsraum nicht mehr erfüllen. Aus diesem Grund soll eine Pflegeoffensive gestartet werden. Bei dieser gehe es zum einen um die Information für Waldbesitzer. Zum anderen soll die Aus- und Weiterbildung der Forstarbeiter verbessert werden.

Für den Landesforstdirektor besteht die größte Dringlichkeit in Sachen Pflege, vor allem bei den jüngeren Waldbeständen. Denn bei diesen werde der Grundstein für die Stabilität und Mischung des Forsts und für die Holzqualität gelegt.

Bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels setzen die Verantwortlichen auf Nachwuchs aus dem landwirtschaftlichen Bereich. So soll etwa die Forstanschlusslehre am Bäuerlichen Bildungszentrum Hohenems noch stärker beworben werden. „Unser Ziel ist es, alle Pflegerückstände in zehn Jahren aufzuarbeiten, um mit stabilen Wäldern für die Zukunft gewappnet zu sein“, sagte Amann.

In Vorarlberg gibt es rund 97.000 Hektar Wald. Das sind rund 37 Prozent der Landesfläche. Knapp die Hälfte davon ist Schutz- und Bannwald. Die Bäume stehen dabei in Gebieten mit einer Hangneigung von über 60 Prozent. Ohne den schützenden Wald auf diesen Flächen wären viele Siedlungsräume wegen Steinschlag- oder Lawinengefahr unbewohnbar, merkte der Landesrat an. Gerade die Talschaften seien auf die Schutzwälder angewiesen.

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