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Nächster Schritt in Sachen Ölz-Erweiterung in Dornbirn

Der Ölz-Standort in Dornbirn Wallenmahd soll ausgebaut werden. Stadt Dornbirn

Der Ölz-Standort in Dornbirn Wallenmahd soll ausgebaut werden. Stadt Dornbirn

Stadtverantwortliche stellen Gemeindestraße zur Erschließung von Betriebsareal zur Verfügung.

Die Erweiterung des Backwarenherstellers Ölz am bestehenden Standort in Dornbirn Wallenmahd nimmt immer konkretere Formen an. Wie berichtet verhandeln die Verantwortlichen des Unternehmens noch mit Vertretern der Firma Fussenegger über den Kauf eines Grundstückes. Dieses könnte dann genutzt werden, um zumindest den ersten Teil der Betriebserweiterung umzusetzen.

Straßen. In der Dornbirner Stadtvertretung wurde am Donnerstagabend eine Grundlage für einen möglichen Ausbau geschaffen. Einstimmig wurde beschlossen, eine Gemeindestraße für die Erschließung des dreistöckigen Ölz-Neubaus zur Verfügung zu stellen. Zugleich wurde zugesagt, dass sich die Stadt mit bis zu 220.000 Euro an den Kosten für die Errichtung einer weiteren Erschließungsstraße beteiligen wird. Diese solle nach Möglichkeit auch einen Umkehrplatz für den Stadtbus bieten. Denn mittelfristig sei angedacht, das Areal an das öffentliche Verkehrsnetz anzubinden. Ebenso wird eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen dem Betriebsgebiet und der Siedlung Bremenmahd geprüft.

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann (ÖVP) freute sich über die Aussicht, dass das Backwarenunternehmen den Standort in der Messestadt ausbauen wird. Die Verantwortlichen der Kommune hätten bei den Gesprächen zwischen Ölz und Fussenegger eine Vermittlerrolle eingenommen. SPÖ-Stadtrat Gebhard Greber zeigte sich zwar ebenfalls zufrieden mit den Entwicklungen bezüglich der Erweiterungspläne von Ölz. Allerdings habe die Causa auch gezeigt, welche Probleme es in Vorarlberg gebe. Zwar seien noch viele gewidmete Flächen unbebaut, diese seien jedoch in vielen Fällen nicht verfügbar, weil sie von Privaten gehortet würden. Es sei daher wichtig, dass der Landesgesetzgeber in Sachen Raumplanung tätig werde.

Die Erweiterung des Backwarenunternehmens sei aber auf jeden Fall positiv zu sehen. Immerhin sei geplant, dass bis zu 100 neue Arbeitsplätze entstehen. „Das ist nicht wenig“, meinte der Sozialdemokrat. Außerdem sei der Ausbau ein klares Bekenntnis der Unternehmensverantwortlichen zur Region.

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