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Großinvestition bei Volta Edelstahl

Um eine Million Euro wird beim Lauteracher Familienunternehmen eine neue Laserstanzanlage angeschafft.

Die Verantwortlichen des Großküchenherstellers Volta – Edelstahl GmbH stehen vor einer Millioneninvestition am Stammsitz in Lauterach. Wie die beiden Geschäftsführer Erwin und Lorenz Reindl im Gespräch mit der wirtschaftspresseagentur.com erklärten, werde noch heuer eine neue Laserstanzanlage zum Schneiden und Stanzen von Blechen geliefert, die in den ersten Wochen 2018 in Betrieb gehen werde. Das rund 26 Meter lange und sechs Meter breite Gerät soll die in die Jahre gekommene alte Stanzanlage ersetzen, die danach ausrangiert wird. „Bei dieser Maschine handelt es sich um die wichtigste Anlage im Unternehmen“, sagten die beiden Geschäftsführer. Das Investitionsvolumen liege knapp über einer Million Euro. Investitionen in diesem Umfang würden nur alle zehn Jahre oder noch später durchgeführt werden.

Energieeffizient. Wie die Leiter des Unternehmens betonten, ist die neue Laserstanzanlage auf sehr energieeffizient ausgeführt und kann hochautomatisiert arbeiten. Das sei bei einem Lohnkostenanteil von rund 60 Prozent sehr wichtig. „Wir haben eine sehr hohe Fertigungstiefe und produzieren quasi von der Blechtafel weg unsere Küchen. Volta ist also so eine Art Küchenmanufaktur. Deshalb müssen die Kosten im Auge behalten werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, ließ Erwin Reindl wissen.

Einen bedeutenden Teil der Investitionskosten wird die Maschine voraussichtlich innerhalb weniger Jahre durch deutlich geringeren Betriebs- und Serviceaufwand hereinspielen. Zudem erhält Volta für die Investition eine Technologieförderung des Landes Vorarlberg, berichteten die Unternehmensleiter.

Historisches Halbjahr. Im Geschäftsjahr 2016 wurde bei Volta ein Umsatz von 6,5 Millionen Euro erzielt. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten die Geschäftsführer ein Umsatzplus von fünf bis zehn Prozent. „Das hängt davon ab, wann welcher Auftrag schlussendlich abgerechnet wird.“ Gerade das erste Halbjahr sei das beste in der Geschichte des Unternehmens gewesen, nicht zuletzt durch die Verschiebung von mehreren Großaufträgen aus dem Vorjahr. Die Ertragssituation bezeichnete Erwin Reindl als zufriedenstellend positiv.

Beim Familienbetrieb Volta Edelstahl sind derzeit rund 65 Mitarbeiter beschäftigt, davon fünf Lehrlinge. Der Exportanteil liegt derzeit bei rund 50 Prozent, wobei dies stark schwanken könne, sagen die Zuständigen. Zu den Zielgruppen gehören öffentliche Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen wie etwa Schulen und Heime, die eigentümergeführte Top-Gastronomie sowie Werkskantinen. Geliefert wird dabei ausschließlich über den Fachhandel im deutschsprachigen Raum.   GB/WPA

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