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Altach

Auch Altach-Goalie Lukse nutzt die Gesundheitshotline

SCR-Altach Torhüter Andreas Lukse (l.) mit Gesundheitslandesrat Christian Bernhard.  VLK/Christine Kees

SCR-Altach Torhüter Andreas Lukse (l.) mit Gesundheitslandesrat Christian Bernhard.  VLK/Christine Kees

Ein halbes Jahr nach Einführung der Nummer 1450 zieht Gesundheitslandesrat Christian Bernhard eine positive Bilanz.

Eher ungewöhnlich war der Ort, den Gesundheitslandesrat Christian Bernhard am Montagvormittag für die Pressekonferenz gewählt hatte. Diese sollte nämlich im VIP-Raum der Cashpoint-Arena in Altach über die Bühne gehen. Mit Andreas Lukse, Tormann des Fußballklubs SCR Altach, war zudem auch ein besonderer Gesprächspartner zum Thema „Halbjahresbilanz der telefonischen Gesundheitsberatung“ eingeladen.

Um es vorwegzunehmen: Lukse ist nicht derjenige, der am häufigsten unter der Nummer 1450 angerufen hat. „Aber ich habe das Angebot vor ein paar Monaten genutzt, als meine dreieinhalbjährige Tochter einen starken Ausschlag hatte“, berichtet er. Die persönlichen Daten seien aufgenommen worden, anhand eines Fragenkatalogs sei dann abgeklärt worden, wie ernst die Erkrankung war und wer weiterhelfen konnte. „Noch am selben Tag waren wir bei einem Kinderarzt, der in der Nähe war und geöffnet hatte. An ihn hatten uns die Mitarbeiter verwiesen.“ Und: Der Kleinen sei es schnell wieder gut gegangen.

Ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem die Gesundheitshotline eingeführt worden ist. Rund 9000 Ratsuchende haben sich laut Bernhard dort gemeldet. „Sechs Prozent der Anrufer konnte eine Selbstversorgung empfohlen werden. 63 Prozent wurden an einen niedergelassenen Arzt weiterverwiesen und nur zwölf Prozent an eines der Spitäler“, erläuterte der Landesrat. Bei den Anliegen habe es sich am häufigsten um Insektenstiche, Bauchschmerzen, gerötete Augen und Fieber bei Kleinkindern gehandelt.

„Mit mehr als 9000 Anrufen liegen wir absolut im Plan“, resümierte Bernhard. Ziel sei es, in der zweijährigen Pilotphase 50.000 Anrufe zu verzeichnen. In den vergangenen Monaten habe die Zahl der Ratsuchenden stetig zugenommen. Das Personal werde demnächst um zwei Vollzeitkräfte aufgestockt.

Ambulanzen entlasten. Ziel der Hotline ist es unter anderem, die Spitalsambulanzen zu entlasten. Inwieweit dies gelingt, sei erst im Zuge der Evaluierung zu sehen. Bis dahin soll die Hotline noch bekannter werden. „Potenzial gibt es noch bei Hobbysportunfällen – auch in diesen Fällen kann bei der 1450 angerufen werden“, meinte Bernhard. Das Ganze sollte dann so ähnlich funktionieren wie beim SCR Altach. „Wenn ein Spieler Schmerzen hat, ruft er beim Mannschaftsarzt an. Gerade bei der Erstversorgung ist schnelle Hilfe wichtig“, sagte Lukse.

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