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Kritik

AK-Präsident sieht Angriff auf Sozial-KV

AK-Präsident Hubert Hämmerle kritisiert „politische Stimmungsmache“. Philipp Steurer

AK-Präsident Hubert Hämmerle kritisiert „politische Stimmungsmache“. Philipp Steurer

Die privaten Pflegeheime seien beileibe kein Arbeitsplatz-Schlaraffenland. Das teilte Arbeiterkammer-Präsident Hubert Hämmerle als Reaktion auf einen Bericht der Wirtschaftspresseagentur mit. In diesem waren einige Sonderregelungen im Kollektivvertrag (KV) für Mitarbeiter in privaten Sozial- und Gesundheitseinrichtungen in Vorarlberg thematisiert worden. Hämmerle sieht in dem Bericht einen „Angriff auf die Beschäftigten in den privaten Pflegeheimen“ und „politische Stimmungsmache“. Jeder, der sich schon einmal ein Bild vor Ort gemacht habe, wisse, dass die Tätigkeit schwer und belastend sei. Zumal in den Einrichtungen das Personal nur knapp bemessen sei. Vor allem diplomierte Kräfte seien Mangelware, weil in Spitälern besser bezahlt werde.

Die Altenpflege sei vor Jahren von der öffentlichen Hand an Private ausgelagert worden, um Kosten zu sparen. Wenn dies nun nicht so funktioniere wie gedacht, gibt es aus Sicht von Hämmerle eine simple Lösung: „Das Land übernimmt einfach das Personal in den Landesdienst. Dann hat die Politik den vollen Zugriff und die Kontrolle über die entstehenden Kosten für Löhne und Gehälter.“

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